Doha: Tom Sykes baut Rekord aus – seine 48. Pole!

Von Kay Hettich
Superbike-WM
Tom Sykes auf dem Weg zu seiner 48. Pole

Tom Sykes auf dem Weg zu seiner 48. Pole

Sein letztes Wochenende mit Kawasaki sein ein starkes werden - den Anfang machte Tom Sykes mit Rekordzeit mit seiner 48. Poleposition. Yamaha in Reihe 1, Ducati und Honda enttäuschend.

Zu Beginn der Superpole der Superbike-WM um 16:30 Uhr Ortszeit in Katar waren die leistungsstarken Flutlichtanlagen bereits eingeschaltet, denn trotz Tageslicht kündigte sich die Abenddämmerung bereits an. Das Thermometer zeigte noch schweißtreibende 31 Grad, der Asphalt 33 Grad. Auf den Tribünen herrschte gähnende Leere.

Jakub Smurz (Guandalini Yamaha) wurde nach einem Sturz am Freitag für unfit erklärt. Nachdem Triple-M Honda das Meeting in Katar bereits im Vorfeld abgesagt hatten, traten in der Superpole 1 auf dem Losail Circuit nur sieben Piloten an. In der ersten Superpole-Session setzte sich Leon Camier (Honda) und Xavi Fores (Ducati) durch und ergänzten die Top-10 der drei freien Trainings, die in der Superpole 2 die vorderen Startplätze ausfuhren.

Auf Rennreifen überzeugte einmal mehr Alex Lowes mit der Yamaha R1. In 1:57,126 min fuhr der Brite die schnellste Rundenzeit des Wochenendes. Ein Indiz dafür, dass der Zustand der Rennstrecke immer besser wurde, denn zum offiziellen Rundenrekord von Jonathan Rea (Kawasaki) aus 2016 fehlten nur noch 0,2 sec. Hinter Lowes folgten Tom Sykes (Kawasaki), Eugene Laverty (Aprilia) und Rea.

Vier Minuten vor Ablauf der Zeit wurden die klebrigen Qualifyer-Reifen montiert, die bis zu einer Sekunde pro Runde bringen. Die erste fliegende Runde absolvierte Laverty. In 1:56,534 min übernahm de Aprilia-Pilot die Führung, bis Lowes in 1:56,355 min für eine neue Bestzeit sorgte. 

In 1:56,255 min verpasste Rea seinen Pole-Rekord aus 2017 nur knapp. Als Letzter absolvierte Tom Sykes (Kawasaki) seine fliegende Runde und zauberte in 1:56,124 min einen neuen Rekord in den Asphalt. Es ist die 48. Superpole für den 33-Jährigen!

Neben den beiden Kawasaki-Stars komplettiert Yamaha-Pilot Alex Lowes die erste Startreihe.

Eine gute Ausgangsposition sicherten sich Milwaukee Aprilia-Piloten. Eugene Laverty startet als Vierter in den ersten Lauf, sein Teamkollege Lorenzo Savadori unmittelbar neben ihm.

Bester Ducati-Pilot wurde Xavi Fores. Der Spanier hatte sich in der Superpole 1 mit einer 1:57,630 min souverän durchgesetzt. Mit dem Qualifyer steigerte sich der Spanier in der SP2 auf eine 1:57,281 min – Startplatz 6. Die Aruba Ducati-Werkpiloten gehen nur von den Plätzen 9 (Marco Melandri) und 12 (Chaz Davies) ins Rennen.

Eine gute Superpole fuhr Loris Baz mit der einzigen BMW S1000RR. Der Franzose erreichte die siebte Position und war damit schneller als stärker eingeschätzte Piloten, zum Beispiel Michael van der Mark (8./Yamaha), Melandri oder Davies.

Nach dem schwachen Auftritt am Freitag drohte Honda in der Superpole die nächste Peinlichkeit. Erst kurz vor Ablauf der Zeit fuhr Leon Camier in 1:57,555 min auf Rennreifen eine Zeit, die ihn in die SP2 beförderte – mit dieser Zeit hätte sich der Red Bull Honda-Pilot am Freitag locker direkt für die Superpole 2 qualifiziert. Mit dem Qualifyer fuhr Camier aber langsamer (1:57,682 min) und erreichte nur Startplatz 10.

Für den einzigen Sturz in der Superpole sorgte Leandro Mercado in der SP1. Der Argentinier flog per Highsider ab, blieb aber unverletzt. Eine bessere Startposition als 13 war für den Orelac Kawasaki-Piloten auch ohne Sturz nicht drin.

Ergebnis Superpole 2 (Startplätze 1-12):

 Tom Sykes (Kawasaki), Jonathan Rea (Kawasaki), Alex Lowes (Yamaha), Eugene Laverty (Aprilia), Lorenzo Savadori (Aprilia), Xavi Fores (Ducati), Loris Baz (BMW), Michael van der Mark (Yamaha), Marco Melandri (Ducati), Leon Camier (Honda), Toprak Razgatlioglu (Kawasaki), Chaz Davies (Ducati).

Ergebnis Superpole 1 (Startplätze 13-17):

Leandro Mercado (Kawasaki), Jake Gagne (Honda), Gabriele Ruiu (Kawasaki), Roman Ramos (Kawasaki),
Max Scheib (MV Agusta).

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