Aragón-Test: Kawasaki hat wieder Respekt vor Ducati

Von Kay Hettich
Superbike-WM
Die neue Ducati Panigale V4R sorgt für Gesprächstoff, auch bei der Konkurrenz

Die neue Ducati Panigale V4R sorgt für Gesprächstoff, auch bei der Konkurrenz

Beim zweitägigen Superbike-Test in Aragón trafen die dominierenden Werksteams der Saison 2018 aufeinander. Das Debüt der neuen Ducati V4R hinterließ bei Kawasaki Eindruck.

Die überlegene Bestzeit von Kawasaki-Star Jonathan Rea beim Aragón-Test überraschte nicht. Der Brite ist bekanntlich vierfacher Superbike-Weltmeister und ist perfekt mit seinem Kawasaki-Team und der ZX-10RR eingespielt, auch wenn es für 2019 ein überarbeitetes Modell gibt.

Eine Revolution gab es hingegen im Ducati-Werksteam, das zum ersten Mal in der Geschichte der seriennahen Motorradweltmeisterschaft nicht mit einem V2-Motorrad nach dem Titel greift. Werkspilot Chaz Davies probierte erstmals die Panigale V4R und fuhr sofort auf dem Niveau von Yamaha. Kawasaki schaute genau hin!

«Natürlich schaut man mit einem Auge auch auf die Konkurrenz. Und natürlich habe ich Ducati auf Ducati geachtet, weil sie ein neues Motorrad haben», gab Pere Riba, Cheftechniker von Jonathan Rea, zu. «Auf dem Papier ist dieses Bike, vor allem der Motor, sehr gut. Was Chaz beim Aragón-Test gezeigt hat, war ok. Ehrlich gesagt: Er fuhr dieselben Rundenzeiten wie mit dem alten Motorrad und das ist für sie ein sehr positives Zeichen.»

Dennoch fehlte Davies gut 1,5 sec auf die Bestzeit von Rea. «Wir müssen jetzt abwarten, in welcher Geschwindigkeit sie die V4 verstehen lernen und weitere Fortschritte machen – so lange werde ich mich auf unser Motorrad und unseren Fahrer konzentrieren», meinte Riba.

Zeiten Superbike-Test Aragon 14./15. November 2019:

1. Jonathan Rea (GB), Kawasaki, 1:49,668 min
2. Alex Lowes (GB), Yamaha, 1:51,157
3. Chaz Davies (GB), Ducati, 1:51,180
4. Leon Haslam (GB), Kawasaki, 1:51,479
5. Michael Rinaldi (I), Ducati, 1:51,656
6. Michael van der Mark (NL), 1:51,852


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