Superbike-WM

Honda meidet Europa-Tests – aber 4 Bikes beim Auftakt

Von Ivo Schützbach - 23.01.2019 08:57

Die Superbike-WM-Testfahrten in Jerez und Portimao finden ohne das neue Honda-Werksteam statt, Leon Camier und Ryuichi Kiyonari treffen erst auf Phillip Island auf die Konkurrenz.

Alle Spitzenteams von BMW, Ducati, Kawasaki und Yamaha testen am Mittwoch und Donnerstag in Jerez, außerdem am Sonntag und Montag in Portimao. Am 8. Februar wird dann das gesamte Material zum Auftakt nach Australien verschickt, wo am letzten Februar-Wochenende die Weltmeisterschaft 2019 beginnt.

Am Montag und Dienstag davor werden wir bei den offiziellen Testfahrten auf Phillip Island zum ersten Mal das neue Honda-Werksteam mit Leon Camier und Ryuichi Kiyonari im Vergleich mit den Gegnern sehen.

Das Moriwaki-Team bereitet sich in Asien vor, letzte Woche wurde auf dem Chang Circuit in Buriram/Thailand getestet. Zum Einsatz kam eine modifizierte Honda CBR1000RR SP2 vom Acht-Stunden-Rennen in Suzuka. Die Honda Racing Corporation (HRC) war die letzten Monate nicht untätig und hat die MotoGP-Software in das elektronische Steuergerät von Magneti-Marelli implementiert.

Alessandro Delbianco rückt heute in Jerez erstmals mit der Althea-Honda aus, die im Blau und Gelb von Moriwaki lackiert ist.

Beim WM-Auftakt in Australien werden wir dann sogar vier Honda in der Startaufstellung sehen. Neben Camier, Kiyonari und Delbianco auf den Werksmaschinen wird auch der Australische Superbike-Meister Troy Herfoss mit seinem Penrite-Team mit Wildcard dabei sein.

Der 31-Jährige hatte auch 2018 eine Wildcard, damals schied er im ersten Lauf mit technischen Problemen aus und trat zum zweiten nicht mehr an. «Das Team weiß es sehr zu schätzen, dass wir eine zweite Chance bekommen», hielt Herfoss fest. «Ich bin mir 100-prozentig sicher, dass wir dieses Jahr deutlich konkurrenzfähiger sein werden. Letztes Jahr hatten wir kaum Zeit ein Motorrad aufzubauen und zu testen. Jetzt haben wir mehr Erfahrung und wissen, wie es an einem solchen Wochenende läuft»

Neben Herfoss wird auch Tom Toparis mit Wildcard dabei sein, allerdings in der Supersport-WM.

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