Alex Lowes (Yamaha): «Reifen nach 12 Runden zerstört»

Von Gordon Ritchie
Superbike-WM
Mit der zweitschnellsten Rundenzeit beendete Alex Lowes den Jerez-Test nur 0,2 sec hinter Weltmeister Jonathan Rea. Dass der Yamaha-Pilot eine Rennsimulation vorzeitig abbrechen musste, bereitet ihm kein Kopfzerbrechen.

Bestzeit an Mittwoch, Zweitschnellster am zweiten Testtag – Alex Lowes kann mit seiner Performance und der seiner Yamaha R1 zufrieden sein.

«Ein wirklich guter Tag, auch wenn ich meine beste Zeit mit einem Qualifyer gefahren bin», sagte der gut gelaunte Brite. «Mit dem Rennreifen ist mir eine 1:39,8 min gelungen, nur 0,5 sec langsamer als mit dem Qualifyer. Und das war kein nagelneuer Reifen, der hatte schon ein paar Runden auf dem Buckel. So gesehen war die Zeit sehr ordentlich. Ein paar Dinge vom ersten Testtag konnten wir bestätigen, alles funktioniert gut und wir sind positiv gestimmt. Am Donnerstag haben wir noch deutliche Änderungen am Set-up umgesetzt, womit sich das Bike noch einmal besser angefühlt hat.»

Eine Rennsimulation musste der Yamaha-Werkspilot vorzeitig abbrechen. «Am Nachmittag habe ich noch eine Rennsimulation fahren wollen, nach zwölf Runden war aber der Vorderreifen zerstört. Der neue Asphalt nimmt die Reifen sehr hart ran, vor allem den vorderen. Er war aber lang genug, um gute Daten für unsere Ingenieure zu sammeln und für mich war es ein gutes Training. Letztendlich war meine Pace mit dem Qualifyer und im Renntrimm besser als ich es selbst erwartet habe. Und ich habe keinen Mist gebaut und mehr Runden als jeder andere gefahren – ich bin zufrieden!»

Für den Portimao-Test wird Yamaha keine Neuerungen bringen. «Wir werden nur alles noch einmal bestätigen, was wir uns hier in Jerez erarbeitet haben. Also werden wir alles genau wie hier durchziehen, weil die Strecke komplett anders ist», erklärte der Brite.

Weil einige Fahrer Qualifyer-Reifen benützten und andere nicht, sind die Zeiten nur bedingt aussagefähig.

Zeiten Jerez-Test, Donnerstag, 24. Januar 2019:

Superbike:
1 Jonathan Rea (GB), Kawasaki, 1:39,160 min
2 Alex Lowes (GB), Yamaha, 1:39,372
3 Leon Haslam (GB), Kawasaki, 1:39,502
4 Alvaro Bautista (E), Ducati, 1:39,620
5 Toprak Razgatlioglu (TR), Kawasaki, 1:39,942
6 Sandro Cortese (D), Yamaha, 1:40,075
7 Michael van der Mark (NL), Yamaha, 1:40,145
8 Marco Melandri (I), Yamaha, 1:40,469
9 Michael Ruben Rinaldi (I), Ducati, 1:40,540
10 Chaz Davies (GB), Ducati, 1:40,621
11 Leandro Mercado (RA), Kawasaki, 1:40,794
12 Eugene Laverty (IRL), Ducati, 1:40,879
13 Jordi Torres (E), Kawasaki, 1:41,066
14 Tom Sykes (GB), BMW, 1:41,206 (1:40,7 ohne Transponder)
15 Markus Reiterberger (D), BMW, 1:41,231
16 Alessandro Delbianco (I), Honda, 1:42,353

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