Yamaha erneuert Kritik: Kaufpreis muss ins Reglement

Von Kay Hettich
Ducati vor Kawasaki und Yamaha

Ducati vor Kawasaki und Yamaha

Zwar hat auch Yamaha mit der R1M ein für die Superbike-WM optimiertes Motorrad homologieren lassen, zum aktuell erfolgreichsten Motorrad von Ducati klafft aber eine zu große Lücke.

Bereits Anfang März äußerte sich Yamaha-Rennchef Andrea Dosoli kritisch über die Ducati Panigale V4R, die pilotiert von Álvaro Bautista beim Saisonauftakt auf Phillip Island überlegen alle drei Rennen gewann.

Wenig verwunderlich hat sich die Stimmung des Italieners nach mittlerweile elf Siegen des ehemaligen MotoGP-Piloten nicht verbessert!

Zur Erinnerung: Dosoli kritisiert die nach seiner Meinung ungleichen Voraussetzungen für die Werke. Während die Panigale V4R den erlaubten Verkaufspreis von 40.000 Euro nahezu ausschöpft, kosten die homologierten Motorräder der übrigen Hersteller mitunter nur die Hälfte. Die Kritik richtet sich daher auch nicht gegen Ducati, sondern ist an die Adresse der FIM gerichtet.

«Wir engagieren uns nicht an der Superbike-WM, um reine Rennmotorräder zu entwickeln – dafür ist die MotoGP da. Yamaha macht bei der seriennahen Meisterschaft mit, um Motorräder entsprechend der Bedürfnisse des Markts und für den Endkunden zu bauen», betonte Dosoli bei Corsedimoto. «Das war schon immer der Sinn der Superbike-WM. Zumindest kurzfristig wird Yamaha kein Motorrad in Erwägung ziehen, das um 40.000 Euro kosten wird. Vielleicht wir aber bei der Dorna und FIM anregen, den Homologationspreis als zusätzlichen Parameter bei der Balanceregel zu berücksichtigen.»

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