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Kippt die Dorna die 40.000-€-Regel? Neue Lavilla-Idee
Ein homologiertes Superbike darf vom Hersteller im Laden nicht teurer als 40.000 Euro angeboten werden. Dorna-Manager Gregorio Lavilla hält diese Regel selbst für falsch.
Superbike WM
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Mit der neuen Ducati Panigale V4R haben sich die Kräfteverhältnisse in der Superbike-WM 2019 verschoben, daran ändern auch die beiden Siege von Kawasaki-Ass Jonathan Rea beim Meeting in Imola nichts. Mit Argwohn beobachten die anderen Hersteller die aktuellen Erfolge von Ducati und reklamieren unfaire Voraussetzungen. Während die meisten Superbikes im Schnitt 20.000 Euro kosten, schöpft Ducati das Preislimit von 40.000 Euro voll aus. Kein Hersteller behauptet, dass die V4R regelwidrig ist. Ducati missachte aber die Grundidee der seriennahen Weltmeisterschaft von Rennsport mit bezahlbaren Motorrädern.
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Yamaha-Rennchef Andrea Dosoli forderte bereits, den Kaufpreis in die Balanceregel einfließen zu lassen. Eine Diskussion, auf die sich Dorna-Manager Gregorio Lavilla nicht einlassen will. Der Spanier hat eigene Vorstellungen. "Als die Dorna die Superbike-WM übernahm, gab es keinen maximalen Preis für das Motorrad und auch nicht bei Bremsen oder Fahrwerk und es gab kein Motorenlimit. Es gab nichts dergleichen", erinnert Lavilla bei GPOne. "Erst die Dorna hat klare Bedingungen geschaffen, damit nicht beispielsweise Honda mit einem 200.000 Euro teuren MotoGP-Ableger in die Superbike-WM kommt und die Show zerstört." "Ich habe meine eigene Idee im Hinterkopf. Das fertige Race-Bike sollte einen bestimmten Preis nicht überschreiten", denkt Lavilla laut über einen neuen Ansatz nach. "Der Kaufpreis der Serienmaschine ist meiner Meinung nicht relevant. Was den Unterschied wirklich ausmacht, sind die Modifikationen. Es ist richtig, dass die Ducati im Geschäft 40.000 Euro kostet und beispielsweise eine Yamaha nur die Hälfte. Sobald sie aber in der Startaufstellung stehen, ist der Unterschied viel geringer." Längst arbeiten aber Honda und Kawasaki an neuen Motorrädern, um der Ducati Panigale V4R Paroli bieten zu können. Würde das Reglement nun hinsichtlich der Preise neu geschrieben werden, würde das bei den Japanern gelinde gesagt keine Begeisterung auslösen.
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