Bautista-Manager pokert: Ducati zittert vor Entscheid
Aruba-Chef Stefano Cecconi möchte den Vertrag mit seinem Superbike-Star Alvaro Bautista in den kommenden Tagen bis Ende 2020 verlängern. Der WM-Leader erzählte SPEEDWEEK.com, was er davon hält.
Am vergangenen Wochenende fand in Kuala Lumpur das große MotoGP-Saisonstartevent statt. SPEEDWEEK.com-Autor Adam Wheeler mit einer Bewertung der visuell opulenten Eröffnungsveranstaltung.
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"Während des Rennwochenendes habe ich weder mit Alvaro noch seinem Manager Simone Battistella gesprochen", sagte Aruba-Ducati-Chef Stefano Cecconi nach dem Misano-Event zu SPEEDWEEK.com. "Ich habe keine Ahnung, wo wir in den Verhandlungen stehen. Wir haben Bautista ein Angebot gemacht und warten auf seine Antwort. Natürlich möchten wir mit ihm weitermachen, ich weiß aber nicht, ob er auch andere Offerten hat. Battistella ist das perfekte Pokerface, er lässt nichts raus. Ich kann mir vorstellen, dass ihn andere mit tonnenweise Geld locken wollen. Ein siegfähiges Paket, wie er es bei uns hat, kann ihm aber niemand sonst garantieren."
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Honda hat bei Bautista angefragt, der größte Motorradhersteller braucht dringend einen Siegfahrer – zuvor müssen die Japaner aber ein siegfähiges Motorrad bauen. Außer einer hohen Gage kann Honda dem 34-Jährigen momentan nichts zusichern. Alles deutet darauf hin, dass sich der Superbike-WM-Leader erneut mit Ducati einigen wird. "Ich möchte bei Ducati bleiben", hält Bautista ohne Umschweife fest. "In welcher Meisterschaft, weiß ich noch nicht. Wir warten auf eine gute Möglichkeit, um in die MotoGP-WM zurückzukehren. Es sieht aber so aus, als wären die Türen dort zu, Ducati ist mit seinen MotoGP-Fahrern sehr glücklich. Und sie sind mit mir in der Superbike-WM glücklich, deshalb wollen sie alles so lasen, wie es ist. Ich hoffe, dass wir uns diesen Monat einigen, dann muss ich mir um eine Sache weniger Gedanken machen."
Bautista weiß um seinen Wert: Er hat dieses Jahr in 19 Rennen 14 Mal gewonnen und ist außerdem zweimal in Führung liegend gestürzt. Der Spanier ist der Einzige, der Rekordweltmeister Jonathan Rea (Kawasaki) immer Paroli bietet.
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Aruba-Teamkollege Chaz Davies hat einen Vertrag bis Ende 2020, der Waliser errang dieses Jahr aber erst drei Podestplätze und liegt in der Weltmeisterschaft nur auf dem achten Platz.
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"Ich bin mit der Ducati schnell, alle anderen haben Probleme", unterstreicht Bautista. "Ducati muss sich deshalb Gedanken machen, wie es in Zukunft weitergeht. Honda möchte mit einem neuen Motorrad kommen, Kawasaki ebenso. Und Yamaha verbessert sich weiter. Am liebsten möchte ich noch diesen Monat unterschreiben, auf jeden Fall vor der Sommerpause."
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