Sandro Cortese: Stürze analysiert – nun Podestplatz?

Von Ivo Schützbach
Superbike-WM
Sandro Cortese ist glücklich mit seinem Motorrad

Sandro Cortese ist glücklich mit seinem Motorrad

Seinen hohen Speed über eine Runde hat Sandro Cortse in seiner ersten Superbike-WM-Saison unter Beweis gestellt, zum ersten Podestplatz fehlt nicht mehr viel. Was der Yamaha-Pilot aus den Fehlern in Misano gelernt hat.

Supersport-Weltmeister Sandro Cortese zeigt in seiner ersten Superbike-Saison erstaunliche Leistungen im Qualifying: Startplatz 6 in Australien, 4 in Thailand, 2 in Aragon, 12 in Assen, 10 in Imola, 9 in Jerez und 2 in Misano.

Kritiker tun den Schwaben gerne als One-Lap-Wonder ab, weil er in den Rennen bislang nicht über Rang 6 hinauskam.

13 Mal preschte Cortese in die Top-10, mit 93 Punkten ist er nach 19 von 37 Rennen respektabler WM-Zehnter und damit zweitbester SBK-Rookie hinter WM-Leader Alvaro Bautista (Ducati).

In Misano war für den 29-Jährigen aus dem Yamaha-Team von Mirko Giansanti erstmals ein Podestplatz in Reichweite. Im Sprintrennen lag Cortese hinter Bautista und Weltmeister Jonathan Rea (Kawasaki) auf Platz 3, als er in der siebten von zehn Runden stürzte. Im zweiten Hauptrennen crashte er auf Platz 6.

«Bis zum Sturz im Sprintrennen hatte ich 100 Prozent Kontrolle über das Motorrad, dann war ich beim Reinfahren in die Kurve 20 Zentimeter neben der Ideallinie», ärgerte sich der zweifache Weltmeister. «Dabei erwischte ich genau das Loch, über das du auf der Bremse nicht drüberfahren solltest. Ich hatte keine Chance zu agieren, mir ist das Vorderrad sofort eingeklappt.»

Cortese gegenüber SPEEDWEEK.com weiter: «Wir haben die Stürze analysiert, sie waren sehr ähnlich. Wir nehmen das mit und versuchen, das in Donington zu Ende zu fahren. Im Sprintrennen wäre es soweit gewesen, mit dem ersten Podestplatz. Ohne den Sturz wäre ich im zweiten Hauptrennen aus der ersten Reihe gestartet und nicht aus der vierten, das wäre eine andere Ausgangsposition gewesen. Leider kam aber alles nicht so. Ich bin trotzdem glücklich und fühle mich super auf dem Motorrad. Ich habe jetzt auch von der Anstrengung den Sprung geschafft, dass ich die zehn Runden des Sprintrennens voll durchziehen und danach das Hauptrennen auf sehr hohem Niveau fahren kann. Irgendwann kommt der Schritt, dann fährt man in den Top-5 und kämpft auch ums Podium – was ich in Misano schon geschafft habe.»

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