Honda vor Ducati: Delbianco (9.) zaubert in Donington

Von Kay Hettich
Superbike-WM
Verkehrte Welt: Private Honda vor dem Werksmotorrad

Verkehrte Welt: Private Honda vor dem Werksmotorrad

Zum ersten Mal in der Superbike-WM 2019 kam im ersten Lauf in Donington eine Honda mit einem einstelligen Ergebnis ins Ziel. Alessandro Delbianco (Althea) ließ sogar alle Ducati-Piloten hinter sich.

Seit langem wartet Honda auf ein Highlight in der Superbike-WM 2019. Der neunte Platz von Alessandro Delbianco im verregneten ersten Lauf in Donington muss jetzt dafür herhalten. Doch der junge Italiener ist kein offizieller Moriwaki Honda-Werksfahrer, der 21-Jährige fährt im angegliederten Althea-Team eine private Fireblade SP2.

Es war auch nicht das Motorrad, das Delbianco das beste Finish seiner jungen Superbike-Karriee bescherte, sondern seine beherzte Fahrt bei schwierigsten Bedingungen. Selbst nachdem er nach einem Highsider neben dem Motorrad durch die Wiese pflügte, gab er unvermindert Gas und machte Positionen gut und überholte unter anderem Ducati-Werkspilot und Lokatmatador Chaz Davies!

Ohne den Zwischenfall hätte Delbianco mitunter sogar noch Michael van der Mark den achten Platz abspenstig gemacht. «Natürlich freue ich mich riesig», jubelte der Honda-Pilot. «Mein erstes Top-10-Finish ist ein wichtiger Meilenstein für mich. Ich wäre gerne noch weiter vorne gelandet, aber ein paar Fehler machten das unmöglich. Wahrscheinlich lag das an der wenigen Erfahrung. Hoffentlich kann ich am Sonntag weitere solide Ergebnisse einfahren.»

Ein solches Honda-Highlight hatte viele eher von HRC-Pilot Ryuichi Kiyonari erwartet, der Donington nach vielen Jahren in der BSB wie seine Westentasche kennt. Der 36-jährige Japaner erreichte als Elfter sein bestes Saisonergebnis.

«Die Tatsache, dass ich diese Strecke besser kenne als andere im Kalender, hat mir geholfen», meinte Kiyonari. «Die Erkenntnisse aus der Superpole haben uns veranlasst, Änderungen an der Abstimmung vorzunehmen. Zu Beginn des Rennens war es schwierig, mit jeder Runde wurde das Gefühl aber besser und besser.»

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