BSB und MotoAmerica: Geringe Chancen für Reiterberger
Markus Reiterbergers sportliche Zukunft hängt nach dem Verlust seines Platzes in der Superbike-WM weiterhin in der Luft. «Die Britische Meisterschaft ist nichts für ihn», sagt ein ehemaliges Teammitglied.
Seit Markus Reiterberger weiß, dass er 2020 nicht in der Startaufstellung der Superbike-WM stehen wird, sinniert er über die Zukunft. Die Rückkehr in die IDM Superbike, welche er bereits dreimal gewann, schließt er aus. An der Supersport-WM, in der überwiegend mit 600-ccm-Maschinen gefahren wird, hat er kein Interesse. Und die Superstock-1000-EM, in welcher er 2018 den Titel holte, ist auch keine Option – sie wurde eingestampft.
In der US-Meisterschaft MotoAmerica gibt es kein BMW-Team und in der British-Superbike-Serie in Großbritannien ist das Interesse an Reiti überschaubar. "Die wollen lieber Fahrer mit mindestens einem Jahr Erfahrung, welche die Strecke kennen", erzählte der 25-Jährige SPEEDWEEK.com. "Dabei haben mir so wilde Strecken wie Schleiz immer gut getaugt."
In Reiterbergers diesjährigem Team Shaun Muir Racing, der Truppe hinter dem BMW-Werksauftritt, gibt es Zweifel, ob die BSB das Richtige für ihn wäre. "Es vergeht kein Rennwochenende, an dem es nicht regnet", überlegte ein ehemaliges Teammitglied des Bayern. "Und einige der Strecken sind so schmal, dass permanent die Ellbogen zum Einsatz kommen. Ich glaube, dass sich Markus in anderen Meisterschaften wohler fühlen würde."
Es zeichnet sich ab, dass sich Reiterberger für die restlichen vier Rennen der Endurance-WM mit dem BMW-Werksteam von Werner Daemen einigen wird. Außerdem wird weiterhin mit einem BMW-Team in der Asian Road Racing Championship (ARRC) verhandelt.
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