Formel 1: Erster Alpine-Fahrer steht fest

Shane Byrne: «Ich kann noch gewinnen!»

Von Mike Powers
Shane Byrne

Shane Byrne

Nach den Wintertests wurde Shane Byrne als Geheimfavorit für die WM gehandelt. Doch bis Misano zeigte er nicht viel.

Der Zeitpunkt war perfekt: Eine Woche vor seinem Heimrennen in Donington Park stieg [*Person Shane Byrne*] erstmals in dieser Saison aufs Podest. Das Regenrennen in Misano dominierte er so lange, wie es nass war. Erst der falsche Zeitpunkt beim Motorradwechsel warf ihn auf Rang 2 hinter Ben Spies zurück.

Byrne fuhr im Regen teilweise zwei Sekunden schneller als der Rest. In Runde 15 hatte er unglaubliche 19,9 sec Vorsprung auf den Zweitplatzierten! Seinen Gegnern erteilte der Britische Meister eine Lektion, die sie so schnell nicht vergessen.

Ducati-Xerox-Teammanager Davide Tardozzi betont gerne bei jeder Gelegenheit, dass es kaum einen Unterschied zwischen den Ducati-Kunden und Werksmotorrädern gibt. Tatsächlich hat sich an Byrnes Motorrad seit November nicht viel geändert, weil sich Ducati hauptsächlich um die Entwicklung der Werksbikes von Noriyuki Haga und Michel Fabrizio kümmert.
«Wenn man sich die Resultate von Sterilgarda-Ducati im letzten Jahr anschaut», so Byrne «könnte man zu dem Schluss kommen, dass ich den Anschluss verloren habe. Ich kann nur sagen, dass ich mir den Arsch aufreisse, jedes Mal, wenn ich auf dem Bike sitze. Die diesjährige Situation im Team lässt sich aber nicht mit der von 2008 vergleichen.»

Positiv: Das Team redet mit Byrne bereits über eine Vertragsverlängerung. «So etwas motiviert natürlich», gibt der Engländer zu. «Ich habe mit meinem Rennen in Misano gezeigt, dass wenn ich das richtige Bike habe, ich nach wie vor gewinnen kann. Ich habe es verdient, in der WM zu fahren. In Donington wieder aufs Podium zu fahren, wäre natürlich grossartig.»

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