Pirelli: 4755 Reifen für Aragón

Von Kay Hettich
Pirelli beliefert exklusiv die Superbike-WM

Pirelli beliefert exklusiv die Superbike-WM

Nach über einem Monat Pause ist die Superbike-WM wieder zurück auf einer europäischen Rennstrecke. Pirelli liefert in Aragón erstmals andere Reifen an die Evo-Piloten aus.

Die Strecke im MotorLand Aragón hat es für Reifenmonopolist Pirelli in sich: Die 5 km lange spanische Piste verfügt über einen sehr rauen Asphalt, der vor allem die Hinterreifen stark beansprucht. Hinzu kommt Sand, welcher meist vom Wind auf die Strecke getragen wird und die Haftung des Reifens verschlechtert. Dadurch kann es zu durchdrehenden Reifen beim Herausbeschleunigen aus Kurven kommen.

Auch kann es im April dazu kommen, dass die Asphalttemperaturen nicht sonderlich hoch sind. In der vergangen Saison lagen die Asphalt-Temperaturen bei 26°C im ersten Rennen, 42°C im zweiten. Die Umgebungstemperaturen pendelten zwischen 18°C bzw. 27°C. Ziel von Pirelli ist, die richtige Balance zwischen Steifigkeit und Stabilität der Reifenmischungen zu finden.

Beim Vorderreifen ist der aggressive Asphalt nicht ursächlich für den hohen Verschleiss, sondern vielmehr die harten Bremszonen am Ende der langen Geraden sowie an den Bergabpassagen. Auch die hohe Belastung in den schnellen Kurven tragen dazu bei.

Einheitsreifen-Lieferant Pirelli stellt in dieser Saison unterschiedliche Reifen, für Evo- und Superbike-Kategorie zur Verfügung. Das Ziel ist es die Lücke zwischen den Klasse zu reduzieren, um die Weltmeisterschaft spannender und ausbalancierter zu gestalten. Die Evo-Bikes haben einen erheblichen technischen Nachteil, insbesondere bei Motorleistung und Elektronik.

Dieses Jahr wird Pirelli insgesamt 4755 Reifen für alle Klassen der Weltmeisterschaft zur Verfügung stellen. 2013 waren es noch 4707, also 48 weniger. Auf die Superbike-WM entfallen in diesem Jahr 2107 Reifen. Jedem Superbike-Pilot werden 35 Vorderreifen und 40 Hinterreifen zur Verfügung stehen, letztes Jahr waren es noch 33 Vorderreifen und 36 Hinterreifen.

Siehe auch

Kommentare

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben.

Max Verstappen: Der grösste Gegner ist nicht Ferrari

Mathias Brunner
Der Niederländer Max Verstappen liegt nach dem sechsten Saisonsieg überlegen in WM-Führung. Aber der 26-fache GP-Sieger hat Respekt vor seinem gefährlichsten Hindernis auf dem Weg zum zweiten Titel.
» weiterlesen
 

TV-Programm

  • Do.. 30.06., 12:10, Spiegel Geschichte
    Car Legends
  • Do.. 30.06., 13:15, Motorvision TV
    On Tour
  • Do.. 30.06., 14:15, Motorvision TV
    Top Speed Classic
  • Do.. 30.06., 15:40, Motorvision TV
    400 Thunder Australian Drag Racing Series 2019
  • Do.. 30.06., 16:15, Hamburg 1
    car port
  • Do.. 30.06., 19:05, Motorvision TV
    New Zealand Jetsprint Championship
  • Do.. 30.06., 19:15, ServusTV Österreich
    Servus Sport aktuell
  • Do.. 30.06., 19:35, Motorvision TV
    New Zealand Jetsprint Championship
  • Do.. 30.06., 20:15, Arte
    Tempo - Mut - Erfindungskraft
  • Do.. 30.06., 20:55, Motorvision TV
    Top Speed Classic
» zum TV-Programm
8AT