Warum sich Jonathan Rea (Kawasaki) von Honda trennte

Von Kay Hettich
Superbike-WM
Jonathan Rea wollte endlich ein schnelles Bike

Jonathan Rea wollte endlich ein schnelles Bike

Seit 2009 war Jonathan Rea der einzige, der mit der Honda Fireblade Siege einfahren konnte. In der Superbike-WM 2015 will er das mit der Kawasaki Ninja ZX-10R erreichen. «Ich bin bereit», sagt der Brite.

Viele Jahre wurde Jonathan Rea von Honda protegiert und gefördert, nur der langersehnte Sprung in die MotoGP klappte nicht. Zwei Rennen als Ersatz des verletzten Casey Stoners waren auch keine Entschädigung dafür, dass er in der Superbike-WM mit der Honda CBR1000 nie ernsthaft um die WM-Krone kämpfen konnte. Für vereinzelte Siege und Podestplätze war Rea dennoch Jahr für Jahr gut.

Das reichte dem 27-Jährigen nicht mehr. «Ich habe so viele Jahre versucht, die Superbike-WM zu gewinnen, es aber nie geschafft. Dann habe ich mich mit meinen engsten Vertrauten zusammengesetzt und wir wussten, dass, wenn ich das jemals schaffen will, es nicht reichen wird nur darauf zu hoffen. Ich musste etwas ändern», erklärte Rea seine Beweggründe. «Die Kawasaki ist seit drei Jahren ein sehr konkurrenzfähiges Bike. Auch wegen der Regeln 2015 ist es sehr wichtig mit einem Werk verbunden zu sein, das das Motorrad stetig weiter entwickelt.»

Der Wechsel von Rea war für viele Wochen ein offenes Geheimnis. «Wir haben den Vertrag früh unter Dach und Fach gehabt», gibt Rea heute zu. «Mir fiel es schwer, ihn so lange geheim zu halten. Der Deal kam recht einfach zu Stande, es wurde nicht lange über Details verhandelt. Beide Parteien wollten es, also passierte es so.»

Ausgerechnet in der Saison 2014, im Jahr seines Wechsel, schaffte Rea als Dritter seine bisher beste Platzierung in der Superbike-WM. «In den letzten Jahren war mein Paket nicht so, wie ich es für den WM-Kampf gerne gehabt hätte. In meinem ersten Superbike-Jahr war es vielleicht gut genug, aber ich noch nicht – jetzt bin ich es», weiss Rea. «Wir müssen das beste aus dem Motorrad herausholen und dann werden wir sehen.»

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