Rossi und Marquez in der Superbike-WM? Eher nicht...

Von Kay Hettich
Superbike-WM
Marc Marquez und Valentino Rossi verstehen sich auf- und abseits der Rennstrecke

Marc Marquez und Valentino Rossi verstehen sich auf- und abseits der Rennstrecke

Meldungen um einen möglichen Gaststart der MotoGP-Stars Valentino Rossi und Marc Marquez in der Superbike-WM sorgen derzeit für Gesprächsstoff. Warum eigentlich nicht?

Hintergrund der durchaus interessanten Spekulationen der spanischen Website motocuatro.com sind die aktuellen Superbike-Modelle der beiden japanischen Hersteller. Yamaha könnte Valentino Rossi mit der brandneuen R1 im Rahmen der Superbike-WM auf die Rennstrecke schicken, Honda wiederum das MotoGP-Weltmeister-Sondermodell der CBR1000 RR mit Marc Marquez.

Da diese «exklusive» Meldung allerdings am 'Tag der unschuldigen Kinder’  – so etwas wie der erste April – verfasst wurde, dürfte der Wahrheitsgehalt gegen null tendieren. Dennoch wäre ein Gaststart von Rossi und Marquez in der Superbike-WM für alle Beteiligten ein Gewinn:

Die Dorna als Promoter beider Weltmeisterschaften ringt um mehr Auf- und Ansehen für die Superbike-WM, was durch den Gaststart der beiden Superstars ohne Frage garantiert wäre. Für die Verkaufszahlen ihrer Motorräder wäre das Spektatel für Honda und Yamaha sicher auch von herausragender Bedeutung. Rossi und Marquez selbst sind ohnehin für jeden Spass zu haben.

Etwaige Vertragsproblematiken, zum Beispiel hinsichtlich der Reifenmarke (Pirelli statt Bridgestone), sollten sich mit sanftem Druck der mächtigen Agentur Dorna aus dem Weg räumen lassen. Rossi hat zum Beispiel Promotions-Deals mit Bridgestone.

Fraglich ist, wie sehr die dahinterstehenden Werke Blamagen fürchten. Immerhin wird die Yamaha R1 offiziell erst 2016 in die Superbike-WM einsteigen und auch wenn die Honda Fireblade sicher ein gutes Strassenmotorrad ist, in der Superbike-WM ist das Motorrad seit langem nicht mehr der letzte Schrei.

Auch das Verletzungsrisiko für die beiden WM-Anwärter Rossi und Márquez ist so kurz vor dem Start der neuen MotoGP-Saison am 29. März in Katar als Gegenargument nicht von der Hand zu weisen.

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