Fabrizio: «Muss konstanter werden»

Von Jörg Reichert
Superbike-WM
Fabrizio will der erste Superbike-Weltmeister aus Italien werden

Fabrizio will der erste Superbike-Weltmeister aus Italien werden

Trotz seiner bisher besten Superbike-Saison konnte Michel Fabrizio 2009 nicht in den Titelkampf eingreifen. Der Ducati-Pilot zeigt Einsicht; im nächsten Jahr will er konstant um Spitzenplätze kämpfen.

In seinem zweiten Jahr als Ducati-Werksfahrer war es absehbar, dass [*Person Michel Fabrizio*] dichter an die Weltspitze heranrücken würde. Trotzdem büsste er auf Ben Spies 80 Punkte ein. Dabei wollte der ehrgeizige Italiener bereits in diesem Jahr mehr erreichen, er wollte um die Weltmeisterschaft kämpfen. Schlechte Resultate zum Saisonbeginn und fehlende Konstanz war der Hauptgrund, dass er dazu nicht in der Lage war. «Vielleicht habe ich selbst etwas zu spät an meine Titelchancen geglaubt», sagte Fabrizio selbstkritisch. «Der schlechte Saisonstart hat mir die Saison versaut. Auf Piloten vom Kaliber Spies und Haga kann man nur schwer Punkte gutmachen.»

Der 25-Jährige weiss, dass er sich Aurutscher wie in Losail (2 Ausfälle), Donington (12./Lauf 1) oder Magny-Cours (13./Lauf 2) zukünftig nicht mehr leisten darf, will er sich eines Tages zum Weltmeister krönen. Konstanz seine immer noch grösste Schwäche. «Mein Teamchef Davide Tardozzi sagte mir, dass mir nur noch das fehlen würde», stimmt Fabrizio überein. «Die Meisterschaft im nächsten Jahr wird wieder hart um kämpft sein Vielleicht noch mehr als in diesem Jahr. Ich sehe noch keinen wie Ben Spies, der ähnlich viele Siege einfahren könnte. Man muss konstant bis zum letzten Rennen vorne dabei sein, will man den Titel gewinnen.»

Seine Gegner in 2010 sieht der Römer nicht nur in den eigenen Reihen in Person von [*Person Noriyuki Haga*]. «Auf [*Person Jonathan Rea*] wird man ein Auge haben müssen, aber auch auf [*Person Cal Crutchlow*]. Ich habe seine Saison verfolgt und ich bin überzeugt er wird ein schwerer Gegner werden. Aber da sind nicht viele weitere starke Piloten, nicht zu letzt mein Teamkollege.»

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