Jakub Smrz: «Wollte kein Geld für SBK-WM bezahlen»

Von Jiri Miksik
Superbike-WM
Jakub Smrz bei der Pressekonferenz im Landesmuseum Brünn

Jakub Smrz bei der Pressekonferenz im Landesmuseum Brünn

2012 war die letzte Saison von Jakub Smrz in der Superbike-WM, seitdem fährt der Tscheche in der britischen Superbike-Serie. Angebote für die Superbike-WM 2016 lehnte er dankend ab.

Bei der Vorstellung der 18. Ausgabe des Buchs 'Motorrad-WM 2015' im Brünner Landesmuseum waren bekannte tschechische Motorrad-Piloten anwesend: Neben Jakub Kornfeil (Moto3-WM), Jan Halbich (IDM-SBK), Ondra Jezek (Supersport-WM) waren unter anderem auch Matej und Jakub Smrz (BSB) anwesend.

Jakub Smrz absolvierte bis zu seinem Wechsel in die BSB im 2013 stolze 150 Superbike-Läufe und erreicht fünf Podestplatzierungen. In der BSB kommt er mittlerweile auf 64 Rennen. Eine Rückkehr in die Superbike-WM wäre prinzipiell möglich gewesen, doch lediglich als Bezahlfahrer. «Ich hatte einige Angebote aus der Superbike-WM», bestätigte der mittlerweile 32-Jährige im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. «Aber ich hätte Sponsor mitbringen bzw. eine Mitgift bezahlen müssen – und das wollte ich in keinen Fall.»

Daher wird Smrz auch 2016 der BSB treu bleiben. Zwischen 2012 und 2015 fuhr er bereits mit Aprilia, Honda, Ducati und Yamaha. Kommende Saison pilotiert er erstmals eine BMW S1000RR vom Team Smiths Racing. Teamkollege wird der 28-jährige Howie Maiwaring.

Smiths Racing ist ein Familienbetrieb von Vater Allan und Tochter Rebecca. Die beiden Smiths sind 2010 zum ersten Mal im Paddock aufgetaucht und haben seitdem zwei Mal die BSB Supersport gewonnen. Jetzt wollen sie sich auf Königsklasse der nationalen Serie konzentrieren.

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