Pedercini: Neuer Kawasaki-Rahmen für Anthony West

Von Kay Hettich
Superbike-WM
Anthony West beuteilte den neuen Rahmen als grosse Verbesserung

Anthony West beuteilte den neuen Rahmen als grosse Verbesserung

Noch immer ist nicht offiziell, ob Anthony West die restlichen Saisonmeetings für Pedercini Kawasaki in der Superbike-WM fahren wird. Beim Misano-Test erhielt der Australier dennoch neues Material.

Seit Sepang ersetzt Anthony West den verletzten Sylvain Barrier. Dass der 34-Jährige den Platz des Franzosen im Team Pedercini übernehmen wird, ist so gut wie amtlich. Denn einerseits steht Barrier bei der italienischen Mannschaft in der Kreide, zum anderen fährt West die deutlich besseren Ergebnisse ein. Fix ist sein Einsatz beim Meeting der Superbike-WM in Laguna Seca Mitte Juli.

Dabei hat sich West seinen Moto2-Fahrstil noch nicht abgewöhnt, seine Umstellung von Prototypen-Bikes hin zu den seriennäheren Motorrädern noch nicht abgeschlossen. Wohl auch deshalb liess ihn Pedercini beim Misano-Test einen neuen Rahmen mit anderer Steifigkeit ausprobieren, der West mehr entgegen kommen sollte.

«Der ist ziemlich anders», stellte der Haudegen fest. «Es ist einiges anders, gerade bei der Steifigkeit, und das gibt dem ganzen Motorrad ein komplett anderes Gefühl. Bei der ersten Ausfahrt hatte ich viel mehr Gefühl beim Reinbremsen in die Kurven – ich hatte einfach viel mehr Gefühl und konnte den Reifen besser spüren. Gerade in den schnellen Kurven, da ändert es einfach mal komplett, wie sich das Motorrad einlenken lässt. Wenn du ans Gas gehst, ist das Gefühl für das Motorrad gänzlich anders, auf der Bremse hast du ein komplett anderes Gefühl für den Reifen. Das ist alles definitiv eine große Verbesserung.»

Ob dieses Fahrwerk bereits in Laguna Seca zum Einsatz kommen wird, liess West offen. «Es braucht lange, wenn man das Chassis wechselt», sagt der Kawasaki-Pilot. «Die Rundenzeit war nicht gut, denn wir hatten noch ein paar andere Probleme, die wir mit dem Setup probieren mussten. Wir brauchen noch etwas mehr Zeit und müssen weiter arbeiten.»

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