Alex De Angelis: «Pause im Sommer – befremdlich!»
Zehn Wochen liegen zwischen dem neunten Meeting der Superbike-WM in Laguna Seca und dem zehnten Saisonevent auf dem Lausitzring. Aprilia-Pilot Alex De Angelis kann da nur den Kopf schütteln.
Das Meeting in Laguna Seca ist schon vor einem Monat über die Bühne gegangen, das letzte Rennen der Supersport-WM in Misano war sogar schon vor sechs Wochen. Und obwohl alle sehnsüchtig auf das Ende der Sommerpause warten, dauert es noch einmal bis zum 18. September, bis die seriennahe Motorrad-Weltmeisterschaft auf dem Lausitzring endlich wieder losgeht.
Für Haudegen Alex De Angelis, der 2016 seine erste Saison in der Superbike-WM bestreitet, ist das kein Zustand. "Das kann doch niemandem gefallen, vor allem nicht diejenigen unter uns, die nicht einmal einen Test absolvieren. Es ist ein wirklich zu lange Pause", knurrte der Aprilia-Pilot im Gespräch mit GPOne.ocm. "Ich finde es befremdlich: Ausgerechnet im Sommer, wenn alle auf ihre Motorräder steigen, hören wir damit auf. Es ist eine Unterbrechung, die wirklich keinen Sinn macht."
Zur Erinnerung: Durch die Absage des Meeting in Monza (22. bis 24. Juli) verlängerte sich die Sommerpause zusätzlich um zwei Wochen. Ein Ersatztermin wurde nicht gefunden; die Ersatzstrecke Vallelunga war terminlich nicht in der Lage, den Event auszufüllen.
"Das stimmt zwar", meint der 32-Jährige, "Die Tatsache bleibt aber, diese lange Pause tut der Serie nicht gut!"
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