Ducati-Skandal in Italien: CIV disqualifiziert Pirro

Von Kay Hettich
Superbike-WM
Barni Ducati ist nicht als Team bekannt, das mit unerlaubten Waffen kämpft

Barni Ducati ist nicht als Team bekannt, das mit unerlaubten Waffen kämpft

Barni Ducati in Erklärungsnot: Was hat es mit der Disqualifikation in der Italienischen Superbike Meisterschaft (CIV) auf sich – und hat dies auch Konsequenzen auf die Superbike-WM?

Barni Ducati, in der Superbike-WM mit Javier Fores am Start, nimmt parallel mit dem offiziellen Ducati-Testfahrer Michele Pirro auch an der Italienischen Superbike Meisterschaft CIV teil. Der Italiener ist der dominierende Pilot und fuhr Doppelsiege in Vallelunga, Mugello und Misano ein.

Bei einer Kontrolle nach Misano wurde aber eine Unregelmässigkeit an den Ventilen seiner Panigale R festgestellt; sein Team hatte unerlaubte Veränderungen durchgeführt. Im Ergebnis wurde Pirro von den ersten sechs Saisonrennen disqualifiziert. In den Ergebnislisten wurde ihm der Sieg im ersten Rennen in Misano jedoch (noch?) nicht aberkannt.

Wie SPEEDWEEK.com in Erfahrung bringen konnte, waren die Einlassventile um 1,4 mm zu groß. «Wir glauben, dass wir dadurch keinen wahrnehmbaren Leistungsvorteil hatten», versucht Teamchef Marco Barnabo zu beschwichtigen. «Leider waren wir aber naiv und haben einen grossen Fehler gemacht und möchten uns dafür entschuldigen. Wir werden die Meisterschaft aber fortsetzen, um zu zeigen, das unsere früheren Erfolge nur das Ergebnis harter Arbeit, Hingabe und Leidenschaft waren.»

Den Beweis erbrachte Pirro bereits am vierten Rennwochenende in Mugello, wo er wieder beide Superbike-Läufe gewann. In der Gesamtwertung wird er nun mit drei Siegen auf Rang 6 geführt.

Dennoch pikant: Auch in der Superbike-WM müssen Ventil und Ventilsitz der Serie entsprechen, es sind nur Reparaturen erlaubt.

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