Bennie Streuer/Gerard Daalhuizen fehlten bei der IDM in Assen. Dafür erkämpfte Streuer mit seinem französischen Beifahrer Kevin Rousseau bei der WM in Rijeka (Kroatien) zwei Podestplätze.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Bei der IDM in Assen haben die Niederländer Bennie Streuer und Beifahrer Gerard Daalhuizen ausgerechnet bei ihrem Heimrennen gefehlt. Dadurch büßten sie ihre Führung in der Serie ein, da Sepp Sattler/Uwe Neubert auf dem TT Circuit beide Läufe gewannen. Sie rangieren jetzt 20 Punkte vor den Titelverteidigern, ehe es Ende des Monats zum Endspurt auf dem Hockenheimring kommt.
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Sponsoren wünschten den Einsatz von Bennie Streuer bei den beiden Weltmeisterschaftsläufen auf der Strecke von Grobnik nahe Rijeka. Die ONK-Meisterschaft der Niederlande, die zusammen mit der IDM ausgefahren wird, haben Streuer/Daalhuizen jetzt schon sicher und der deutsche Titel scheint nicht allzu viel zu zählen. In Kroatien machten Bennie Streuer und WM-Beifahrer Kevin Rousseau ihre Sache beim vorletzten WM-Meeting auf jeden Fall sehr gut. Schon am Samstag im ersten Rennen belegte das niederländisch-französische Duo auf ihrer LCR F1 Kawasaki 600 Platz 3.
Der Pilot aus Grolloo bei Assen lenkte sein Gespann am Sonntag in Rennen 2 noch erfolgreicher. In den ersten beiden Runden rasten Streuer/Rousseau hinter den britischen Top-Teams, den Brüdern Ben und Tom Birchall sowie Tim Reeves und Beifahrer Mark Wilkes, her und konnten in Runde 3 Reeves/Wilkes passsieren.
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Reeves hatte wieder mit technischen Problemen an seiner Adolf RS1 zu kämpfen und musste danach auch die Finnen Pekka Päivärinta/Jussi Väriväinen (LCR Honda) vorbei lassen. Streuer/Rousseau und die Finnen behakten sich in der Folge ständig, aber am Ende war der Niederländer am Gashahn schlauer.
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"Ich hatte einen guten Start und konnte das Tempo sofort mit Reeves und Birchall mitfahren", sagte Streuer später, "nachdem wir an Reeves vorbei waren, konnte ich anfangs mit den Birchalls mithalten, aber später musste ich ihn ziehen lassen. Aber Pekka ließ nicht locker, da musste ich die ganze Zeit aufpassen, dass der nicht an uns vorbei kam."
Gegen Ende des Rennens fuhren Streuer/Rousseau jede Runde einige Zehntelsekunden schneller als die Finnen und im Ziel waren es dann mehr als zwei Sekunden Unterschied. "Ich bin sehr zufrieden nach den Rennen in Rijeka", sagte Streuer, "auch damit, dass alle Motoren der einer gründlichen technischen Inspektion unterzogen wurden." Bennie Streuer und Kevin Rousseau sind jetzt Vierte der WM. Saisonfinale ist am 5. Und 6. Oktober in Oschersleben (D).
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