Ende Februar hat Ex-Speedway-Weltmeister Gary Havelock seinen Rücktritt als Fahrer erklärt. In seiner neuen Rolle als Teammanager der Coventry Bees fühlt sich der 44-Jährige wohl.
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Eine komplizierte Nervenverletzung im Arm, resultierend aus einem Sturz in Redcar im März 2012, zwang Gary Havelock, den Stahlschuh an den Nagel zu hängen. Der britische Elite-League-Club Coventry verschwendete daraufhin keine Zeit, den populären Engländer fürs Management zu gewinnen.
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"Ich habe mich über das Angebot gefreut, für Coventry als Teammanager zu arbeiten", gibt Havelock zu. "Für Promoter Mick Horton habe ich schon gearbeitet, als ich bei Peterborough fuhr. Er war immer fair zu mir. Nach etwas Bedenkzeit habe ich zugestimmt." Auf Coventrys Team 2013 hatte Havelock keinen Einfluss, das stand bereits. "Mein Job ist nun, aus den Jungs das Meiste herauszuholen", weiß der Weltmeister von 1992. "Ich kannte vorher nicht alle Jungs, aber das ist kein Problem. Am Wichtigsten im Ligageschäft ist, dass man den Jungs Teamgeist einimpft. Sie müssen sich untereinander über das Set-up unterhalten und sich einig sein, wie sie ihre Heimbahn präpariert haben wollen. Die Heimstrecke muss so präpariert sein, dass sich das Gastteam schwer tut – die eigenen Fahrer aber zurechtkommen."
Coventry-Chef Horton ist überzeugt, dass Paradiesvogel Gary Havelock, eine der schillerndsten Figuren des Speedway-Sports in den letzten 25 Jahren, auch in seinem neuen Job viel bewegen kann: "Er ist ein großer Name im Sport, er hat es geschafft, er war Weltmeister. Die Jungs können von seiner Erfahrung profitieren, jeder Promoter respektiert Gary. Es ist sehr wichtig für den Sport, dass Persönlichkeiten wie Gary involviert bleiben"
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