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Chaz Davies (BMW) will Speedway fahren

Von Ivo Schützbach
Chaz Davies traut sich auch ohne Bremsen

Chaz Davies traut sich auch ohne Bremsen

Über 40.000 Fans besuchten letzten Samstag in Cardiff den Speedway-Grand-Prix. Chaz Davies, BMW-Werksfahrer in der Superbike-WM, war tief beeindruckt.

Der Höhepunkt im Speedway-GP-Kalender ist alljährlich das Rennen in der walisischen Hauptstadt Cardiff, unweit von der Heimat Chaz Davies’. Der 26-Jährige fährt in der Superbike-WM für das BMW-Werksteam, hat dieses Jahr schon zwei Rennen gewonnen und liegt in der Gesamtwertung auf Rang 5. Ein Speedway-Rennen hatte er zuvor noch nie besucht. «Ich folge keinem der britischen Ligateams, in den letzten Jahren habe ich mir aber immer mehr Rennen im Fernsehen angeschaut», erzählte Davies SPEEDWEEK.com. «Bislang hat sich der Cardiff-GP immer mit einem Rennen von mir überschnitten. Jetzt hatte ich frei, warum also nicht?»

Das mächtige Millennium Stadium fasst über 70.000 Fans, Weltstars wie Rihanna oder Bruce Springsteen treten dort auf. «Es waren wirklich viele Fans dort, das war sehr cool», bemerkte Davies. «Bei solchen Rennen gibt es richtige Stadionatmosphäre, man kann alles genau sehen. Es gibt viele Speedway-Hardcore-Fans in Großbritannien, Leute, die den Ligarennen folgen. Der Sport ist populär, die Rennen sind gut, es geht hart zur Sache. Es hat mich nicht überrascht, dass so viele Fans dort waren.»

Chaz Davies war neben anderen Prominenten wie Keith Faith, dem Sänger von The Prodigy, von Seriensponsor Monster eingeladen. Den Kalifornier Greg Hancock, zweifacher Speedway-Weltmeister und vom gleichen Brausehersteller wie Davies gesponsert, kannte der Waliser bereits: «Greg wurde im gleichen Jahr Weltmeister, als ich die Supersport-WM gewann, da haben wir uns bei der FIM-Ehrung kennengelernt. Ich sagte ihm schon damals, dass ich gerne mal ein Speedway-Bike fahren würde. Darcy Ward habe ich auch gekannt.»

Seinen britischen Landsmann Tai Woffinden kennt Davies hingegen noch nicht persönlich. «Eine Schande, dass er sich bei dem Rennen verletzt hat», meinte der BMW-Pilot. «Er hat seinen ersten Lauf gewonnen, was echt cool war. Es wäre schön gewesen, wenn er ein gutes Ergebnis hätte einfahren können.»

Erste Erfahrungen im Speedway konnte Davies auf dem Perris Raceway in Kalifornien sammeln, auf jener Strecke, die von Grag Hancocks Schwester gemanagt wird. «Ich brauche keine Bremsen», hielt Davies fest. «In Perris fuhr ich mit einer 250er- und 450er-Kawasaki. Eine Yamaha habe ich auch probiert. Jetzt muss ich aber mal ein echtes Speedway-Bike versuchen, das mache ich definitiv.»

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