Speedway: Keynan Rew Ozeanien-Champion – und in der GP-Qualifikation
In der Australischen Speedway-Meisterschaft lief für Keynan Rew nicht alles rund; bei der Ozeanien-Meisterschaft in Gillman lieferte der 22-Jährige im Finale hingegen auf den Punkt ab.
Nach solidem Auftakt in die Australische Meisterschaft erlebte Keynan Rew beim zweiten Rennen der Serie einen desaströsen Abend und wurde auch trotz guter Resultate im dritten und vierten Event nur Fünfter in der Endabrechnung. Seine ansteigende Formkurve bestätigte der 22-Jährige beim Rennen um die Ozeanien-Meisterschaft, in der neben Fahrern aus Australien und Neuseeland auch welche aus den USA und Großbritannien dabei waren.
Obwohl Keynan Rew in den 20 Vorläufen in Gillman Punkte gegen Rohan Tungate und Ben Cook abgab, toppte der ehemalige SGP2-Fahrer das Tableau und sicherte sich gemeinsam mit dem US-Amerikaner Luke Becker den direkten Einzug ins entscheidende Tagesfinale. Becker war einer von vier Teilnehmern, die nach den Vorläufen zwölf Punkte hatten, wie Jaimon Lidsey und Rohan Tungate mit drei Laufsiegen. Da er beide im direkten Vergleich geschlagen hatte, zog Becker direkt ins Finale ein, während sich Lidsey und Tungate ihr Finalticket über die Last-Chance-Läufe sichern mussten.
Beim ersten Start des Finals kamen Rew und Tungate in der ersten Kurve immer weiter nach außen, sodass Becker, der von außen losgefahren war, weiter nach außen ging und dort nach Kontakt mit den Airfences stürzte. Nachdem der Kalifornier ausgeschlossen wurde, standen drei Australier am Startband und Rew konnte sich auf der äußeren Linie vor den gut gestarteten Tungate setzen. Auf dieser schnellen Linie parierte Rew auch sämtliche Angriffe Tungates und sicherte sich mit dem Titel auch einen der drei Startplätze Australiens in den Qualifikationsrennen zum Speedway-Grand-Prix 2027 in diesem Jahr.
Ergebnisse Ozeanien Speedway-Meisterschaft Gillman/AUS:
Keynan Rew (AUS), 13 Vorlaufpunkte
Rohan Tungate (AUS), 12
Jaimon Lidsey (AUS), 12
Luke Becker (USA), 12
Ben Cook (AUS), 12
Mitchell McDiarmid (AUS), 9
Scott Nicholls (GB), 9
Luke Harrison (GB), 6
Leon Flint (GB), 8
Justin Sedgmen (AUS), 8
Alex Adamson (AUS), 5
Jordy Loftus (AUS), 5
William Cairns (GB), 4
Nick Holbein (USA), 2
Ben Whalley (NZ), 1
Lachlan Russel (AUS), 1
Last-Chance-Qualifier 1: 1. Rohan Tungate, 2. Ben Cook, 3. Scott Nicholls, 4. Justin Sedgmen
Last-Chance- Qualifier 2: 1. Jaimon Lidsey, 2. Mitchell McDiarmid, 3. Luke Harrison, 4. Leon Flint
Finale: 1. Keynan Rew, 2. Rohan Tungate, 3. Jaimon Lidsey, 4. Luke Becker S/D
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