Wittstock: Nicki Pedersen gewinnt Race of the Night

Von Gunnar Mörke
Speedway
Nicki Pedersen (vorne) gewann das Finale

Nicki Pedersen (vorne) gewann das Finale

Mit dem «Race of the Night» wurde uns in Wittstock am Samstagabend eines der bestbesetzten Speedway-Rennen des Jahres in Deutschland präsentiert. Die deutschen Fahrer hatten nicht viel zu bestellen.

Im Finale zeigte der dreimalige Weltmeister Nicki Pedersen, dass es seine besondere Stärke ist, in den entscheidenden Momenten fokussiert zu sein und seine beste Leistung abzurufen. Der Däne gewann den Start und fuhr Runde für Runde einen immer größer werdenden Vorsprung heraus.

Allerdings musste er vorher durchaus Punkte abgeben. In seinem letzten Gruppenlauf war der Pole Jakub Jamrog besser und kam überraschend vor dem dänischen Superstar ins Ziel. Im Semifinale musste sich Pedersen im harten Kampf dem ebenfalls im Grand Prix startenden Slowenen Matej Zagar beugen.

Nicki Pedersen freute sich über die große Zuschauerresonanz und sagte: «Mit meiner Teilnahme an diesem Rennen möchte ich mich bei Frank Mauer für die Möglichkeit jederzeit trainieren zu können bedanken. Er ist ein guter Mensch und hat mir sehr geholfen, als ich nach Trainingsmöglichkeiten gesucht habe. Daher bin ich zu diesem Rennen gekommen, um ihn zu unterstützen.»

Den zweiten Platz im Finale holte sich Tomas H. Jonasson vor Renat Gafurov, der Matej Zagar hinter sich halten konnte. Leider mussten Kenneth Bjerre und Magnus Zetterström, die beide ihre Gruppen gewonnen hatten, im Endlauf disqualifiziert werden.

Überraschend schied Andreas Jonsson schon im Halbfinale aus, Ex-Vizeweltmeister Krzysztof Kasprzak traf es mit dem Verpassen des Halbfinales noch härter.

Wie angekündigt war auch Europameister Emil Sayfutdinov als Gast vor Ort und schrieb im Vorfeld genauso wie alle anderen Aktiven fleißig Autogramme. Der Russe initiierte auch eine Spendenaktion zu Gunsten seines schwer verletzten Landsmanns Vitaly Belousov, an der sich viele Zuschauer beteiligten.

Sein Comeback nach zehn Jahren Pause gab Mirko Wolter. «Für mich ist es ein ganz tolles Gefühl, die Atmosphäre wieder als Aktiver im Fahrerlager zu genießen», bekannte der mehrmalige Deutsche Meister, musste im Rennen aber einsehen, dass es nicht so einfach ist, mit den aktiven Piloten mitzuhalten.

Ergebnisse Speedway Wittstock/D:

Finale: 1. Nicki Pedersen (DK). 2. Tomas H. Jonasson (S). 2. Renat Gafurov (RUS). 4. Matej Zagar (SLO). 5. Kenneth Bjerre (DK). Magnus Zetterström (S).

1. Semifinale: 1. Matej Zagar (SLO). 2. Nicki Pedersen (DK). 3. Magnus Zetterström (S). 4. Tobias Kroner (D). 5. Marius Staszewski (PL). 6. Henry van der Steen (NL).

2. Semifinale: 1. Renat Gafurov (RUS). 2. Kenneth Bjerre (DK). 3. Tomas H. Jonasson (S). 4. Andreas Jonsson (S). 5. Sebastian Ulamek (PL). 6. Matthias Kröger (D).

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