Güstrow: Ljung gewinnt, 13 Fahrer holten Laufsiege

Von Jan Sievers
Speedway
Peter Ljung (vorne) feierte seinen dritten Sieg in Güstrow

Peter Ljung (vorne) feierte seinen dritten Sieg in Güstrow

Peter Ljung war der souveräne Gewinner des deutschen Speedway-Klassikers um den Güstrower Pfingstpokal. Kevin Wölbert war bester Deutscher und landete auf dem dritten Platz.

Schaute man sich die Wettervorhersagen an und blickte auf das Teterower Bergringrennen, das am selben Tag wegen Regen- und Hagelschauern nur 30 Kilometer von Güstrow entfernt abgesagt wurde, so wollte man nicht in der Haut der Veranstalter stecken.

Das Team um den Vorsitzenden Torsten Jürn hatte jedoch mit Petrus einen Deal: Vor dem Rennen gab es gelegentliche Schauer, die Balsam für die Bahn waren und sie perfekt präparierten. Pünktlich zum Rennbeginn zeigte sich der Himmel in strahlendem Blau und erst als die ersten der 6000 Besucher nach Rennende bereits auf dem Parkplatz waren, fing der Regen an.

Perfekte Voraussetzungen, um das lange mecklenburgische Bahnsport-Wochenende zu krönen, was die Fahrer in Form von packenden Rennen umsetzten.

Ex-GP-Pilot Peter Ljung ließ es sich nicht nehmen und gewann nach 2011 und 2012 bereits zum dritten Mal das traditionsreiche Rennen um den Pfingstpokal. Auch den Sonderlauf um den Fritz-Suhrbier-Pokal gewann der Schwede souverän und feierte somit einen Doppelsieg.

Sein bestes Rennen im Güstrower Rund zauberte David Bellego auf die Bahn, der mit dem zweiten Platz zahlreiche Favoriten hinter sich lassen konnte. Zum ersten Mal schaffte es Kevin Wölbert auf das Podium beim Pfingstpokal. Der Heidhofer war mit elf Punkten bester Deutscher und wurde in der Tageswertung sowie im Sonderlauf vor dem vierfachen Langbahn-Weltmeister Joonas Kylmäkorpi Dritter.



Aber auch die anderen Deutschen verkauften sich alle gut und hatten ihre starken Momente, allen voran wieder einmal Kai Huckenbeck, der Sechster wurde. Auch Tobias Busch, Tobias Kroner, Mathias Schultz und Christian Hefenbrock holten Laufsiege.

Die Ausgeglichenheit des Fahrerfeldes machte das Rennen so spannend. Von den 16 Akteuren des Abends holten insgesamt 13 mindestens einen Laufsieg.



Ergebnisse Pfingstpokal Güstrow/D:

1. Peter Ljung (S) 13 Punkte

2. David Bellego (F) 12

3. Kevin Wölbert (D) 11

4. Joonas Kylmäkorpi (S) 10

5. Timo Lahti (FIN) 9

6. Kai Huckenbeck (D) 8

7. Bjarne Pedersen (DK) 7

8. Tobias Busch (D) 7

9. Tobias Kroner (D) 7

10. Rasmus Jensen (DK) 6

11. Mathias Schultz (D) 6

12. Michael Härtel (D) 6

13. Christian Hefenbrock (D) 5

14. Robert Lambert (GB) 5

15. Adam Ellis (GB) 4

16. Jurica Pavlic (HR) 4



Sonderlauf Fritz-Suhrbier-Pokal:


1. Ljung. 2. Bellego. 3. Wölbert. 4. Kylmäkorpi.

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