Speedway-Bundesliga: Brokstedt verteidigt den Titel

Von Gunnar Mörke
Brokstedt verteidigte den DM-Titel

Brokstedt verteidigte den DM-Titel

Die Entscheidung über die Deutsche Speedway-Mannschaftsmeisterschaft wurde in diesem Jahr in einem Eintagesfinale ausgetragen. Brokstedt und Landshut lieferten sich in Güstrow ein enges Match.

Vor 1630 Zuschauern, die ein spannendes Speedwayrennen mit vielen auf verschiedenen Linien ausgetragen Zweikämpfen und diversen Überholmanövern sahen, trafen in Güstrow die vier beteiligten Teams aufeinander und trugen im Paar-Modus innerhalb des Rennens in jedem Durchgang Duelle zwischen jeweils zwei Teams aus.

Gleich zu Beginn trafen die Wikinger aus Brokstedt, die vor zwei Jahren den Titel erringen konnten, auf die Torros aus Güstrow, die schon im letzten Jahr, als es wegen der behördlichen Corona-Auflagen keine Meisterschaft gab, wieder in die Liga einsteigen wollten. Mit 7 zu 5 ging dieses Mini-Duell an den Titelverteidiger. Etwas besser (8 zu 4) startete der Rekordmeister aus Landshut ins Rennen, wobei den Devils zugutekam, dass der polnische Extraligafahrer Pawel Przedpelski gleich das Startband gerissen hatte. Diese Zweiteilung sollte sich im Laufe des Rennens manifestieren. Die Wikinger kämpften mit den Devils um den Sieg und für die Torros ging es in der Auseinandersetzung mit den Nordsternen aus Stralsund um die unterste Podeststufe.

Zur Halbzeit lag der AC Landshut (23 Punkte) zwei Zähler vor dem MSC Brokstedt (21), während der MC Nordstern Stralsund (14) und der MC Güstrow (14) gleichauf waren.

Eine Vorentscheidung fiel im vorletzten Durchgang, als die genannten Teams direkt aufeinandertrafen. Die Torros hatten sich vorher einen Zwei-Punkte-Vorsprung erarbeitet und konnten diesen gegen die Nordsterne verteidigen. Den Wikingern, die zwischenzeitlich sogar vier Punkte hinter den Devils lagen, gelang es mit einem 4 zu 2 und einem 5 zu 1, erfahren durch Kai Huckenbeck und Norick Blödorn, den Rückstand in einen Vorsprung zu verwandeln.

Spannung lag über dem letzten Durchgang. Die Wikinger mussten im Duell mit den Nordsternen vorlegen. Zunächst holte Timo Lahti, der alle seine sechs Starts gewinnen konnte, drei Punkte und abschließend schraubten die Wikinger ihr Punktekonto auf 43 Zähler. Nur mit einem Doppelsieg hätten die Devils im abschließenden Lauf ein Stechen erzwingen können. Zwar gelang es Dimitri Bergé als Erster über die Linie zu fahren, aber dahinter sicherten Kevin Wölbert und Rohan Tungate das Unentschieden, was gleichzeitig bedeutete, dass die Torros den dritten Platz erkämpften.

So standen neben den siegreichen Wikingern auch die Devils, die wiederum Vizemeister wurden, und die Torros auf dem Siegerpodest.

Ergebnisse Speedway-Bundesliga-Finale Güstrow:

1. MSC Brokstedt Wikinger, 43 Punkte:
Timo Lahti 18, Max Dilger 2, Kai Huckenbeck 16, Norick Blödorn 7, Lukas Fienhage 0

2. AC Landshut Devils, 41 Punke: Valentin Grobauer 8, Erik Riss 12, Sandro Wassermann 6, Dimitri Bergé 15

3. MC Güstrow Torros, 31 Punkte: Kevin Wölbert 13, Mirko Wolter N, Michael Härtel 11, Ben Ernst 1, Rohan Tungate 6

4. MC Nordstern Stralsund, 29 Punkte:
René Deddens 7, Marius Hillebrand 4, Pawel Przedpelski 9, Tobias Busch 9, Fynn Ole Schmietendorf N

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