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Speedway-EM: Kai Huckenbeck verlor wichtige Punkte

Von Peter Fuchs
Kai Huckenbeck (Rot): An Speed mangelt es ihm nicht

Kai Huckenbeck (Rot): An Speed mangelt es ihm nicht

Mit nur sechs Punkten in der vorletzten Runde der Speedway-EM in Daugavpils fiel Kai Huckenbeck auf den achten Gesamtrang zurück. Nach einem Motorschaden musste er auf das Ersatzbike wechseln.

Der dritte Europameisterschaftslauf in Daugvapils sollte für Kai Huckenbeck die Festigung in den Top-5 der Gesamtwertung bringen. Der Werlter war vor dem Rennen in Lettland punktgleich mit dem Dritten, vor dem Finale am 15. September in Kattowitz liegt er aber nur noch auf Platz 8.

Im ersten Lauf erwischte Huckenbeck vom äußeren Startplatz keinen guten Start und reihte sich am Ende des Feldes ein. Ein folgenloser Sturz eines Konkurrenten führte zum Rennabbruch. Im Re-Run nutzte der 25-Jährige seine Chance besser und wurde Zweiter. Nach einem Fahrfehler in der ersten Kurve des zweiten Laufs fiel er auf den letzten Platz zurück und musste dem Feld hinterherfahren.

Eine komplette Set-up-Veränderung brachte den gewünschten Erfolg: In Lauf 12 erzielte Huckenbeck den Sieg gegen Europameister Andrejs Lebedevs, Andrey Kudryashov und Krzysztof Kasprzak.

Dieser starke Lauf wurde ihm letztlich zum Verhängnis, ein Motorschaden war die Folge. Für die beiden verbleibenden Läufe musste der Norddeutsche auf das Reservemotorrad umsteigen, für dieses fand er aber keine passende Abstimmung: Nur ein Punkt aus den letzten zwei Läufen.

Dies bedeutet in der Gesamtwertung den Absturz auf Platz 8. Positiv: Zu Platz 4 fehlen «Hucke» nur vier Punkte.

Ziel für das Finale in Polen ist, es in die Top-5 zu schaffen. Diese sind automatisch für die Europameisterschaft 2019 qualifiziert. Direkt vor Huckenbeck (26 Punkte) liegen Sayfutdinov (30), Lindbäck (28), Michelsen (28) und Milik (26). Von diesen vier muss er drei überflügeln.

Ergebnisse Speedway-EM Daugavpils/LV:

Vorläufe: 1. Leon Madsen (DK), 13 Punkte. 2. Robert Lambert (GB), 12. 3. Emil Sayfutdinov (RUS), 11. 4. Antonio Lindbäck (S), 11. 5. Vaclav Milik (CZ), 10. 6. Jaroslaw Hampel (PL), 9. 7. Andrey Kudryashov (RUS), 8. 8. Mikkel Michelsen (DK), 8. 9. Peter Kildemand (DK), 7. 10. Andrejs Lebedevs (LV), 7. 11. Andreas Jonsson (S), 6. 12. Kai Huckenbeck (D), 6. 13. Aleksandr Loktaev (UA), 4. 14. Olegs Mihailovs (LV), 4. 15. Krzysztof Kasprzak (PL), 3. 16. Josef Franc (CZ), 1.

Last-Chance-Heat: 1. Milik. 2. Sayfutdinov. 3. Lindbäck. 4. Hampel.

Finale: 1. Madsen, 3 Punkte. 2. Sayfutdinov 2. 3. Lambert 1. 4. Milik 0.

Stand nach 3 von 4 Läufen: 1. Madsen, 38 Punkte. 2. Hampel 34. 3. Lambert 33. 4. Sayfutdinov 30. 5. Lindbäck 28. 6. Michelsen 28. 7. Milik 26. 8. Huckenbeck 26. 9. Kildemand 25. 10. Kudryashov 21. 11. Jonsson 19. 12. Lebedevs 17. 13. Kasprzak 17. 14. Piotr Pawlicki (PL), 12. 15. Kevin Wölbert (D), 8.

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