Speedway-GP 2015 in Deutschland: Jede Fahne zählt

Von Manuel Wüst
Speedway-GP

Nachdem Martin Smolinski in Bromberg und Tampere jeweils im Halbfinale ausschied, soll beim Speedway-GP in Prag am kommenden Samstag der zweite Finaleinzug folgen.

Die Speedway-Best-Pairs-Serie, die spektakuläre Bilder auf die TV-Bildschirme zauberte, ist am vergangenen Wochenende zu Ende gegangen. Martin Smolinski, der bei allen drei Rennen Deutschlands unumstrittener Topscorer war, blickt zufrieden zurück. «Die drei Live-Übertragungen inklusive dem Event in Landshut haben den deutschen Bahnsport mit Sicherheit nach vorne gebracht. Wir konnten unseren einzigartigen Sport einem riesigen Publikum zugänglich machen», zieht der Bayer ein positives Fazit.

Mit seiner eigenen Leistung ist der Olchinger ebenfalls zufrieden. Bei jedem Rennen war er der mit Abstand stärkste Deutsche und hielt so schwarz-rot-gold hoch. Beim Finale der Best-Pairs-Serie trat Smolinski mit den Youngstern Kai Huckenbeck und Michael Härtel an. «Die Trauben hingen etwas zu hoch für sie in Eskilstuna. Jedoch haben sie sich gut präsentiert und sicherlich wertvolle Erfahrungen gesammelt, aus denen sie ihre Erkenntnisse für die Zukunft ziehen werden», so der deutsche Kapitän.

Vom Grasbahnrennen in Lüdinghausen am Vatertag geht es für Smolinski weiter nach Prag, wo der vierte Grand Prix der Saison stattfinden wird. Dort will der 29-Jährige mindestens wieder ins Halbfinale und von dort erneut ins Finale einziehen. «Ich war jetzt bei jedem Grand Prix im Halbfinale, was beileibe kein schlechtes Abschneiden ist. Jedoch ist uns das nicht genug, denn wir haben auch zweimal das Finale verpasst und in Prag will ich unbedingt wieder um den Sieg fahren», so Smolinskis Kampfansage, wohl wissend, dass das ehrwürdige Marketa Stadion in Prag fest in deutscher Hand sein wird.

Smolinski: «Es wird in Prag wieder Gespräche mit dem Promoter geben über einen TV-Deal in Deutschland sowie die Rückkehr der Serie nach Deutschland 2015. Jede deutsche Fahne, die am Samstag in Prag in den Rängen zu sehen sein wird, ist ein Argument mehr, dass der Grand Prix nach Deutschland zurück muss! Zudem ist es für mich aufgrund der Nähe Prags zu Bayern und den vielen angekündigten deutschen Fans sozusagen mein Heim-Grand-Prix, bei dem ich besonders motiviert bin.»

Das Rennen aus Prag wird am kommenden Samstag auf SPEEDWEEK.com mittels eines Live-Streams übertragen. Rennstart ist 19 Uhr.

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