Lukas Fienhage: «Bin vermutlich der einzige Amateur»

Von Manuel Wüst
Lukas Fienhage ist der einzige Deutsche in den U21-Finales

Lukas Fienhage ist der einzige Deutsche in den U21-Finales

Mit drei Ausfällen war Lukas Fienhage im ersten Rennen der Speedway-U21-Weltmeisterschaft in Posen vom Pech verfolgt. In den Läufen, in denen die Technik hielt, zeigte der Jährige, dass er mithalten kann.

Drei Ausfälle an einem Renntag sind für Lukas Fienhage schwer zu verdauen. Im ersten seiner fünf Rennläufe hatte der einzige deutsche Teilnehmer an der U21-Weltmeisterschaft mit Zündungsproblemen zu kämpfen. In seinem zweiten Lauf lag er auf dem dritten Rang, ehe ihn ein Leistungsabfall ausbremste.

Mit einem dritten und zweiten Rang schrieb Fienhage dann in seinem dritten und vierten Lauf erste Punkte und zeigte vor allem in Heat 13, dass er im Wettbewerb mithalten kann. «Nach misslungenem Start habe ich die äußere Spur gewählt und bin außen rum gejagt. In der dritten Runde war ich an Dominik Kubera vorbei, der am Ende Vierter wurde. Wenn ich noch eine Runde mehr gehabt hätte, hätte ich auch den Führenden abfangen können», blickte Fienhage für SPEEDWEEK.com auf den 13. Lauf zurück.

Im letzten Durchgang wollte der Norddeutsche weitere Punkte schreiben, doch ein abgerissenes Auslassventil ließ den 17-Jährigen am Start stehen bleiben. So beendete er sein Debüt in der U21-Weltmeisterschaft mit drei Punkten.

«Ohne die Ausfälle wären noch 2 bis 3 Punkte mehr drin gewesen. Ich kann auf jeden Fall mithalten, der ein oder andere Laufsieg ist für mich bestimmt auch noch drin in den nächsten beiden Rennen», so Fienhage, der gleichzeitig seine Außenseiterstellung betont. «In der Weltmeisterschaft fahren fast nur Profis. Ich gehe unter der Woche arbeiten und fahre nur am Wochenende. Während andere in der Woche gefühlt jeden Tag irgendwo ein Rennen fahren, bin ich vermutlich der einzige Amateur im Feld.»

Gleich nachdem Fienhage auf das Rennen in Posen zurückblickte, wagte er einen Ausblick auf das zweite Finale der U21-Weltmeisterschaft am 8. September in Güstrow: «Einen klaren Heimvorteil werde ich nicht haben, denn Dimitri Bergé zum Beispiel war auch wahnsinnig schnell dort an Pfingsten. In Güstrow ist es eine besondere Aufgabe, ein passendes Set-up und eine passende Linie zu finden.»

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