U21-WM: Maksym Drabik fand einen Weg vorbei

Von Manuel Wüst
Speedway-U21-WM
WM-Leader Maksym Drabik

WM-Leader Maksym Drabik

Wenig spektakuläre Rennen bot der Auftakt der Speedway-U21-WM im lettischen Daugavpils. Zahlreiche Läufe wurden bereits am Start entschieden, Titelverteidiger Maksym Drabik gab nur einen Punkt ab.

Maksym Drabik hat den WM-Auftakt im lettischen Daugavpils (Dünaburg) gewonnen. Im Finale des ersten von drei Finalrennen zur U21-Weltmeisterschaft lieferte der Pole das Manöver des Tages und schnappte sich in der letzten Runde den Sieg. Robert Lambert, der bis auf einen Patzer starke Vorläufe bot, hatte das Finale angeführt, während sich Titelverteidiger Drabik mit dem lettischen Wildcard-Piloten Olegs Michailovs um den zweiten Platz duellieren musste. In der letzten Runde fand Drabik den nötigen Schwung, um sich gegen den Letten durchzusetzen und ging zugleich auch außen am führenden Lambert vorbei.

Der Engländer Lambert war in den Vorläufen, die fast allesamt vom Start weg entschieden wurden und wenig Spektakuläres boten, der einzige Fahrer, der Weltmeister Drabik schlagen konnte. Im 15. Lauf ließ Lambert nach drei Laufsiegen Punkte liegen, als der Start nicht optimal passte und er sich auf dem dritten Rang wiederfand. Da das Überholen kaum möglich war und die Fahrer meist ihre Runden wie an einer Perlenkette zogen, verlor Lambert wichtige Punkte.

Mit dem Sieg in Daugavpils führt Drabik auch die WM-Wertung nach dem ersten Rennen an und geht mit drei Punkten Vorsprung ins nächste Rennen am 22. Juli in Lissa (Polen). Die Titelentscheidung fällt am 28. September in Pardubitz (Tschechien).

Der WM-Stand entspricht den Punkten von Daugavpils.

Ergebnisse Speedway-U21-WM Daugavpils/LV:

1. Maksym Drabik (PL), 20 Punkte
. 2. Robert Lambert (GB), 17. 
3. Bartosz Smektala (PL), 17. 
4. Olegs Michailovs (LV), 12. 
5. Dominik Kubera (PL), 12. 
6. Frederik Jakobsen (DK), 11. 
7. Daniel Kaczmarek (PL), 8. 
8. Patrick Hansen (DK), 7. 
9. Andreas Lyager (DK), 7. 
10. Daniel Bewley (GB), 7. 
11. Joel Kling (S), 6. 
12. Artioms Trofimovs (LV), 5. 
13. Filip Hjelmland (S), 4
. 14. Nick Skorja (SLO), 3. 
15. Robert Chmiel (PL), 1. 
16. Filip Hajek (CZ), 1
1. 7. Davis Kurmis (LV), 0
. 18. Ernest Matjuszonoks (LV), 0.

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