Bekommt Smolinski Gesellschaft?

Von Jan Sievers
Speedway-WM
Hefenbrock will in die nächste Runde kommen

Hefenbrock will in die nächste Runde kommen

Zwei Deutsche stellen sich am Wochenende der Qualifikation zum Speedway-GP. Für Christian Hefenbrock und Tobias Kroner geht es um alles oder nichts.

Es wird keine leichte, aber eine machbare Aufgabe. In St. Johann treffen die beiden Deutschen auf einige harte Brocken wie den Polen Adrian Miedzinski und Ales Dryml.

Da nur die besten sechs eine Runde weiterkommen, muss an diesem Tag alles stimmen – einen Ausfall sollte sich keiner leisten.

Ursprünglich sollte dieser WM-Lauf am 7. Juni in Wiener-Neustadt ausgetragen werden, doch da die Zukunft des Stadions ungewiss ist, entschloss der Verband das Rennen nach St. Johann zu verlegen und somit auf eine Piste, die so gut wie keiner kennt. Auch für unsere beiden deutschen Piloten ist es die Premiere auf der Bahn. «Ich weiss, dass die Bahn 380 Meter lang ist, den Rest werde ich am Freitag beim Training sehen», sagt Christian Hefenbrock, der sich wie sein Landsmann Kroner die Qualifikation für das Halbfinale vorgenommen hat.
Martin Smolinski ist bisher der einzige Deutsche, der es geschafft hat, eine Runde weiterzukommen. «Smoli» wurde in Pocking Sechster – Richard Speiser und Max Dilger schieden aus.

«Ich bin noch nie weitergekommen als bis zum Halbfinale und das möchte ich dieses Mal schaffen», erklärte Hefenbrock, der bereits zwei Mal im WM-Semifinale stand.
Kroner war schon ein Mal im letzten Rennen vor dem Grand Prix, dem GP-Challenge. Im Jahr 2007 schnupperte der 23-Jährige in Vojens Finalluft.

Bevor das Team Hefenbrock nach St. Johann reist, stattet es dem Tuner Anton Nischler noch einen Besuch ab. «Wir holen noch einen Motor von Anton ab, der gut auf die Bahn passen müsste. Für mich ist das Rennen wichtig, um zu zeigen, dass ich wieder da bin.»

Vor dem Showdown in der Alpenrepublik war Hefenbrock bei der Jubiläumsveranstaltung im dänischen Holsted zu Gast. Drei Mal musste er gegen Weltmeister Nicki Pedersen ran. «Es ist schon echt cool, mit Nicki am Band zu stehen. Bei dem Rennen ging es um nichts, und besonders wenn man gegen den Weltmeister fährt, kann man einige Sachen probieren. Man traut sich mehr zu, da man weiss, dass der Typ vor einem auf jeden Fall gut fahren kann. Im Halbfinale lag ich eine Runde lang vor ihm, doch nach einem kleinen Fahrfehler hat er mich geschnappt.»
Der Liebenthaler schlug sich beachtlich. Nach elf Punkten aus den Vorläufen kam er in den Endlauf der besten vier, wurde allerdings hinter Pedersen, Nikolai Klindt und Rune Holta Letzter.

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