Martin Ragginger gewinnt Porsche Privatfahrer-Cup

Von Tom Vorderfelt
Sportwagen
Ragginger (3. v.l.) hat die Porsche-Privatfahrerwertung gewonnen

Ragginger (3. v.l.) hat die Porsche-Privatfahrerwertung gewonnen

Ragginger gewinnt die renommierte Porsche-Privatfahrerwertung und darf sich über einen neuen Porsche 911 freuen.

Nach einer erfolgreichen Saison im internationalen GT-Sport kann der Österreicher Martin Ragginger (25) den Gewinn des Porsche Cup als bester Porsche-Privatfahrer der Welt feiern. Im Rahmen der Night of Champions am 14. Dezember im Entwicklungszentrum Weissach nahm Ragginger den Porsche Cup von Dr. Wolfgang Porsche, dem Vorsitzenden des Aufsichtsrates der Porsche AG, entgegen.

Ragginger, der in der zurückliegenden Saison 5.940 Punkte sammelte, erhält zusätzlich einen neuen Porsche 911 Carrera S im Gesamtwert von über 120.000 Euro. Der Zweitplatzierte Klark Quinn (AUS) kann sich über ein Preisgeld von 30.000 Euro freuen, Robert Renauer (D) gewinnt als Dritter 25.000 Euro. Der Porsche Cup ist mit insgesamt 253.000 Euro dotiert. Nach einer Idee von Ferry Porsche ehrt das Unternehmen seit 1970 mit dieser Trophäe jedes Jahr den besten privaten Porsche-Rennfahrer weltweit. Punkte werden in 18 internationalen Rennserien sowie bei ausgewählten Langstreckenrennen vergeben.

Der Rennfahrer Martin Ragginger, der bereits im Alter von 9 Jahren sein erstes Kartrennen fuhr, startete 2013 in insgesamt sechs Rennserien. Seinen größten Erfolg feierte er 2013 bei den 24 Stunden von Dubai. Dort konnte er den Sieg in der Klasse A6-AM für GT3 Fahrzeuge holen. Bei den ADAC GT Masters startete Ragginger in einem 911 GT3 R und konnte sich am Ende der Saison den 4. Gesamtplatz sichern. Weitere Punkte für den Porsche Cup gewann Martin Ragginger bei der VLN auf dem Nürburgring, bei der Campionata Italiano GT, der Grand-AM und bei der Blancpain Endurance Series.

Mit einem knappen Rückstand von nur 110 Punkten beendet Klark Quinn (31) das Rennen um den Porsche Cup auf Platz zwei. Quinn wurde 2013 Champion der Australian GT Championship. Bei den zwölf Rennen der australischen Serie wurde er drei Mal Erster und stand insgesamt elf Mal auf dem Podium. Bei dem 12 Stunden-Rennen im australischen Bathurst erreichte er mit seinem Team «VIP Petfoods Racing» in einem Porsche 991 GT3 R den 3. Platz.

Nach einer spannenden Saison schafft Robert Renauer mit 5460 Punkten als Dritter den Sprung auf das Porsche Cup Podium. Der 28-jährige aus dem bayrischen Jedenhofen sammelte seine Cup-Punkte in insgesamt 17 Rennen. Bei den ADAC GT Masters erreichte der gelernte Automobilkaufmann mit seinem Team Tonino powered by Herberth Motorsport den zweiten Platz im Gesamtklassement. Weitere Punkte sammelte Renauer bei den Rennen der Campionato Italiano GT, sowie bei der Blancpain Endurance Series und der GrandAM Rolex Sportscar Series.

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