Don Panoz bringt den Deltawing auf die Strasse

Von Oliver Runschke
Sportwagen

Im Sportwagensport sorgt der Deltawing seit drei Jahren für Aufsehen. Jetzt stellt Deltawing-Drahtzieher Don Panoz eine Konzeptstudie des Deltawings für die Strasse her.

Don Panoz hat keinen Mangel an verrückten Ideen. Der Gründer der mittlerweile verblichenen American Le Mans Series (ALMS), der uns so atemberaubende Rennautos wie den Panoz Esperante GT1 oder den Roadster S beschert hat, kümmert sich seit drei Jahren um das Deltawing-Projekt. Das Konzept des Deltawing, der in einer offenen Version 2012 in Le Mans startete und in diesem Jahr in einer Coupé-Variante an der United Sportscar Championship teilnimmt, setzt auf halb so viel Gewicht, die halbe Leistung und den halben Spritverbrauch wie «herkömmliche» Sportwagen. Mit einer plumpen Kopie des Deltawing-Konzepts startet Nissan in diesem Jahr bei den 24h von Le Mans in der Einladungsklasse für neue Technologien.

Das skurrile Konzept des Rennwagens will Panoz nun auch auf den Serienfahrzeugbau übertragen. Der irischstämmige Kettenraucher, der sein Vermögen mit Nikotinpflastern gemacht hat, will im Gegensatz zur Vergangenheit selbst keine Autos bauen. Das innovative Delatwing-Konzept soll an Automobilhersteller lizenziert werden. Ein Deltawing für die Strasse soll 35% leichter sein und bei 35% weniger Power auch 35% weniger Kraftstoff verbrauchen.

«Viele der Aerodynamischen-, Leichtbau-, und Handling-Vorteile des Rennautos kann man auch auf Serienfahrzeuge übertragen», so Panoz. «Wir treten bei Sportwagenrennen auf höchsten Niveau mit dem haben Gewicht und der halben Leistung an und verbrauchen knapp halb so viel Kraftstoff. Wir glauben, dass wir vergleichbare Ergebnisse auch für Serien-PKW liefern können, ohne Abstriche bei der Sicherheit, dem Komfort oder den Fahrleistungen machen zu müssen. Wir haben ein Konzept das Effizienz und viel Fahrspass liefert.»

«Das Benutzen von Leichtbau-Materialien, geringere Leistung und eine geringerer Kraftstoffverbrauch ist eine Erfolgsformel. Ich glaube, dass dies die Zukunft des Motorsports ist und der Schlüssel, um in der Serienfertigung zukünftige Grenzwerte von Kraftstoffverbräuchen und Emissionen einhalten zu können.»

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