Maria Herrera in SSP-WM 600: Dorna und Yamaha helfen

Von Kay Hettich
Supersport-WM
Maria Herrera ist ein neues, hübsches Gesicht in der Supersport-WM 2019

Maria Herrera ist ein neues, hübsches Gesicht in der Supersport-WM 2019

Um Maria Herrera als erste Frau als permanente Teilnehmerin an der Supersport-WM an den Start zu bringen, brauchte es mehr als nur gute Worte.

Maria Herrera hat es doch noch geschafft. Obwohl die adrette Spanierin bereits einen Vertrag für die Supersport-WM 300 unterschrieben hatte, wird ihr Traum wahr: Im Team MS Racing, mit dem die 22-Jährige vergangene Saison die 300er Nachwuchsserie bestritt, wird sie 2019 als erste Frau Fix-Starterin an der 600-ccm-Weltmeisterschaft teilnehmen.

An Unterstützern mangelt es Herrera nicht. Motard, ein spanischer Energy-Drink-Produzent, half bei der Finanzierung. «Eine weitere Saison mit demselben Team, aber in einer neuen Klasse – ich werde eine 600er fahren», freute sich Herrera. «Ich hoffe von dem hohen Niveau in dieser Serie viel lernen zu können.»

Herrera wechselte erst 2018 ins Paddock der seriennahe Motorradweltmeisterschaft und tat sich in der von Kawasaki dominierten 300er-Klasse zunächst etwas schwer. In den letzten Saisonrennen zeigte sie aber einen starken Aufwärtstrend und kämpfte mit der unterlegenen Yamaha R3 mehrfach entschlossen in der Spitzengruppe mit. Beim Saisonfinale in Magny-Cours verpasste sie als Vierter das Podium nur um 0,6 sec.

«Wir konnten das neue Jahr nicht besser beginnen, indem wir einen Schritt weiter gehen und mit Maria Herrera als erste Frau für die SSP-WM bestätigen», heißt es aus Teamkreisen. «Yamaha, Yamaha Spanien und die Dorna helfen uns, dieses neue Projekt vorwärts zu bringen.»

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