Corentin Perolari: Highsider, Bruch, Amnesie

Von Kay Hettich
Supersport-WM
Corentin Perolari ist auf dem Weg der Besserung

Corentin Perolari ist auf dem Weg der Besserung

Der Sturz von Yamaha-Pilot Corentin Perolari in Imola wurde wenig beachtet. Bei seinem Highsider im zweiten Training hatte der Franzose großes Glück – und auch der spätere Sieger Randy Krummenacher.

Corentin Perolari war eine der positiven Überraschungen der Supersport-WM 2018. Als Nachfolger des gescheiterten Mike di Meglio holte GMT94-Boss Christophe Guyot seinen jungen Landsmann ins Team. Nach anfänglichen Schwierigkeiten kämpfte der 21-Jährige im letzten Saisondrittel regelmäßig an der Spitze und erreichte die Top-5.

Nach vier Rennen der Supersport-WM 2019 hatte Perolari als WM-Sechster bereits beinahe so viele Punkte gesammelt wie im Vorjahr. In Imola musste der Yamaha-Pilot aber einen Dämpfer hinnehmen. Bei einem mächtiger Highsider im zweiten Training brach sich Perolari das Schlüsselbein. Aber es stand schlimmer um ihn, als nur das.

Als Perolari auf den Asphalt prallte, erhielt er einen schweren Schlag gegen den Kopf und verlor das Bewusstsein. «Es dauerte lange, bis er wieder zu sich kam, denn der Schlag traf auch den Kopf», sagte Pressesprecher Remi Guyot. «Er muss sich bei seinem Helmhersteller und dem Airbag seiner Lederkombi bedanken, die ihn vor Schlimmeren bewahrt haben.»

Entsprechend fehlt Perolari die Erinnerung an den Unfall. «Ich habe das Bewusstsein verloren und kann mich an nichts mehr erinnern. Durch die Analyse der Videos habe ich erfahren, dass ich direkt vor Krummenacher mit einem Highsider gestürzt war», erklärte Perolari aus dem Krankenhaus. «Ich hatte die Strecke immer noch nicht gemeistert, aber sie ist wunderschön. Ich glaubte, sie würde mir git liegen, aber das ist Risiko im Motorradsport. Ich werde versuchen, so schnell wie möglich wiederzukommen und in Jerez weder voll fit zu sein.»

Randy Krummenacher konnte dem stürzenden Perolari nicht ausweichen, traf dessen Motorrad und stürzte. Am Rennsonntag gewann der Schweizer das Rennen trotzdem. «Ich habe mich zum Glück nicht verletzt und bin froh, dass ich Perolari nicht getroffen habe. Mein Motorrad war Schrott», sagte der WM-Leader.

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