Wie Krummis Gegner den WM-Leader aufhalten wollen

Von Kay Hettich
Krummenacher (21), Caricasulo (64) und Jules Cluzel (16) kämpfen auf der Strecke um den SSP-WM-Titel

Krummenacher (21), Caricasulo (64) und Jules Cluzel (16) kämpfen auf der Strecke um den SSP-WM-Titel

Vier Rennen vor Saisonende führt Randy Krummenacher die Supersport-WM 2019 an, doch seine Yamaha-Markenkollegen Federico Caricasulo und Jules Cluzel haben längst nicht aufgegeben.

Yamaha steht bereits seit Donington Park als Weltmeister der Herstellerwertung der Supersport-WM 2019 fest, alle Siege räumten Piloten mit der R6 ab. Viermal gewann WM-Leader Randy Krummenacher (173 Punkte), je zweimal sein Bardahl Evan Bros-Teamkollege Federico Caricasulo (158 Punke) und GMT94-Ass Jules Cluzel (132 Punkte).

Mit nur 15 Punkten Rückstand ist Caricasulo der gefährlichste Gegner für Krummenacher. Der Italiener ist auch der einzige Supersport-Pilot der Saison, der in jedem Rennen auf dem Podium stand. Obwohl er in fünf Rennen um direkten Duell unterlag, hat der 23-Jährige den Kampf um die Weltmeisterschaft noch lange nicht aufgegeben. «Mein erstes Ziel ab Portimão ist, auf Teamkollegen aufzuholen, um die Lücke in der Gesamtwertung zu schließen. Das zweite Ziel ist es, Rennen zu gewinnen», sagt Caricasulo selbstbewusst.

Beim Portimão-Test Ende August war Caricasulo Schnellster, Krummenacher verlor 0,1 sec auf seinen jungen Teamkollegen. «Der zweitägige Portimão-Test war sehr wichtig für uns», unterstreicht der Yamaha-Pilot. «Wir waren sehr schnell und können zuversichtlich ins erste der letzten vier Rennen gehen. Wir haben viele Daten beim Test gesammelt, mit denen wir am Rennwochenende arbeiten können. Ich erwarte, dass wir in Portimão bereits im ersten freien Training sehr stark sein werden.»

Die Weltmeisterschaft abgeschrieben hat auch Cluzel mit 26 Punkten Rückstand nicht. Der Franzose hofft, dass der Zweikampf der Bardahl-Piloten eskalieren wird. «Wir haben nur noch vier Rennen und beide müssen etwas tun, um den Titel zu holen – das könnte sich zu meinen Gunsten entwickeln, auch wenn keiner der beiden bisher einen groben Patzer gemacht haben», grübelt der mehrfache Vizeweltmeister. «Sollte etwas unerwartetes passieren und ich etwas Glück haben, werde ich zugreifen. Ansonsten habe ich selbst keinen richtigen Plan – ich gebe einfach Vollgas und versuche, aufs Podium zu fahren oder wenn möglich, Siege zu holen.»

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