Philipp Öttl über Topspeed: «Das heißt schon was»

Von Jordi Gutiérrez
Zwei Tage lang konnte sich Philipp Öttl mit einem Trainingsmotorrad in Valencia auf seinen ersten offiziellen Test in der Supersport-WM diese Woche in Jerez vorbereiten. «Dann wird es auch um Zeiten gehen», so der Bayer.

Montag und Dienstag saß Philipp Öttl auf dem Circuit Ricardo Tormo in Valencia erstmals auf einer Kawasaki ZX-6R, das Trainingsmotorrad hatte allerdings etwas weniger Leistung als die Rennversion.

Die richtige Rennmaschine des Puccetti-Teams wird er diese Woche Donnerstag und Freitag in Jerez fahren, wo er 2018 seinen einzigen Moto3-GP gewann. Dort trifft er auch erstmals auf Konkurrenz aus der Supersport-WM 2020.

«Das waren zwei gute Tage in Valencia, ich habe viel gelernt», erzählte Öttl SPEEDWEEK.com. «Ich bin erst mal nur gefahren und habe Eindrücke gesammelt. Den größten Unterschied machen die Reifen aus, mit denen hast du Grip. Das ist mit den Dunlop in der Moto2-WM nicht so. Der Pirelli ist ein gutmütiger Reifen, der gut hält, dann aber auch stark abbaut. In Jerez werde ich Data-Recording haben, dann können wir auch mal den Bremsdruck vergleichen.»

«Das Team hat viel Erfahrung, in Valencia waren mein Crew-Chief, mein Techniker für die Federelemente, der Motorenmann und Manuel Puccetti dabei, auch mein Papa hat geholfen», verriet Philipp. «Das Rennmotorrad ist sicher etwas anders, in Jerez geht es dann auch um die Zeit und Feinheiten der Umstellung. In Valencia flogen die Moto2-Maschinen auf der Geraden an mir vorbei, im Topspeed ist Supersport in Jerez aber gleich schnell wie Moto2 – das heißt schon was. Mal sehen, um wie viel schneller der Rennmotor sein wird.»

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