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Andrea Locatelli überraschte beim Jerez-Test alle
In der Supersport-WM 2020 ergänzen mehrere Piloten aus der Moto2 kommend das Teilnehmerfeld. Nach dem Jerez-Test scheint man etwas überraschend Andrea Locatelli (Yamaha) in die Favoritenliste aufnehmen zu müssen.
Supersport-WM
Im Artikel erwähnt

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Durch den Aufstieg von Federico Caricasulo zu GRT Yamaha in die Superbike-WM sowie den Wechsel von Weltmeister Randy Krummenacher zu MV Agusta brauchte das Team Bardahl Evan Bros zwei neue Piloten für die Supersport-WM 2020. Beim Jerez-Test tauchte das italienische Team mit dem bisher einzigen Piloten, Andrea Locatelli, auf.
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Obwohl der 23-Jährige seit 2017 in der Moto2 nur die WM-Ränge 28, 15 und 18 erreichte, sorgte er für eine erstaunliche Bestzeit. In 1:42,683 min fehlte dem Rookie nur eine Zehntelsekunde auf die schnellste Rennrunde in Jerez. "Insgesamt war der erste Test mit dem Team und dem Motorrad richtig gut", frohlockte der Italiener nachvollziehbar. Für Locatelli war es aber nicht das erste Mal, dass er ein Supersport-Motorrad bewegte. "2016 habe ich zehn Runden mit der CBR eines Freundes gefahren", verriet der Yamaha-Pilot SPEEDWEEK.com. "Ich habe den Unterschied zur Moto2 sofort verstanden. In der Moto2 sind die Reifen viel steifer. Das Team sagte mir auch gleich zu Beginn, dass das Bike nach einigen Runden zu rutschen beginnen wird, mit den Reifen der Moto2 ist das nicht so. Ich brauche Kilometer, um das alles zu verstehen." "Ich hatte sofort ein gutes Gefühl, aber natürlich haben wir noch Arbeit vor uns. Gerade die Pirelli-Reifen verhalten sich ganz anders, als ich es früher aus der Moto2 gewohnt war. Ich wollte eigentlich noch die neuen Slicks ausprobieren, aber dann kam ein Sturz dazwischen", erklärte Locatelli weiter. "Am Wichtigsten war in Jerez aber, einen ersten Eindruck vom Bike zu gewinnen und zu beginnen, es zu verstehen. Ich brauche noch einige Kilometer und wäre gerne mehr Runden gefahren, es gab aber ein paar technische Probleme am Motorrad. So was passiert." Kombinierte Zeitenliste SSP-Test Jerez, 28./ 29. November:
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1. Andrea Locatelli, Yamaha, 1:42,683 min 2. Philipp Öttl, Kawasaki, 1:42,729 3. Randy Krummenacher, MV Agusta, 1:42,743 4. Steve Odendaal, Yamaha, 1:43,090 5. Hannes Soomer, Yamaha, 1:43,262 6. Federico Fuligni, MV Agusta, 1:43,311 7. Isaac Vinales, Yamaha, 1:43,366 8. Can Öncü, Kawasaki, 1:44,779 9. Loris Cresson, Yamaha, 1:45,621
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