WM-Rookie Kevin Wahr: «Es geht um die letzte Sekunde»

Von Markus Niegtsch
Supersport-WM
Yamaha-Pilot Kevin Wahr ist mit seiner bisherigen Leistung in der Supersport-WM zufrieden und erklärt, wie er die letzte Sekunden auf die Spitze aufholen will.

Wenn man Kevin Wahr vor der Saison 2014 gefragt hätte, ob er nach drei Rennen mit WM-Rang 9, nur drei Punkte Rückstand hinter dem erfahrenen Roberto Rolfo zufrieden wäre... er hätte einen wahrscheinlich für verrückt erklärt.

Die Rundenzeiten des IDM Supersport-Champion von 2013 sind objektiv betrachtet für die Top-10 gut. Auf der 4,5 km langen Piste in Assen fehlten dem 25-Jährigen am vergangenen Wochenende nur etwa 1,1 sec auf die Top-Piloten. Im Rennen Platz 10, zuvor beim Saisonauftakt in Australien wurde er sogar Sechster. Zweifel an der eigenen Stärke sind unangebracht.

«Wenn man es nüchtern betrachtet, haben wir mehr als nur eine Daseinsberechtigung in der Supersport-WM. Wir bummeln nicht um die Plätze 15 bis 20 herum und haben auch keine zwei Sekunden Rückstand. Wir kämpfen um die letzte Sekunde», analysiert der Deutsche seine Position.

Am Rennwochenende in Assen hat sich der WM-Rookie mit seiner von Lothar Kraus vorbereiteten Yamaha von Session zu Session konstant verbessert. Im ersten freien Training lag er noch 2,4 Sekunden hinter dem späteren Laufsieger Michael van der Mark (Ten Kate Honda). «Im Qualifying haben 1,1 sec auf Platz 1 gefehlt. Wir sind in der Lage, regelmäßig in die Top-10 zu fahren und dort auch ordentlich mitzumischen. Jetzt müssen wir an der letzten Sekunde feilen», stellt der sympathische Schwabe fest.

Er hat auch eine ganz klare Vorstellung, wie es jetzt weitergehen muss: «Das sind viele Kleinigkeiten, auf die es jetzt noch ankommt. Vielleicht kann man noch etwas an der Technik verfeinern, auch ich muss noch an mir arbeiten. Die Jungs da vorne sind zum Teil noch stärker», sagt Wahr selbstkritisch. «Aber ich sehe was sie machen und kann mir da noch ein paar Sachen abschauen. Einiges konnte ich auch schon davon umsetzen. Und so wollen wir uns Stück für Stück verbessern und von der 1 Sekunde Rückstand auf Platz 1 immer mehr abknabbern.»

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