PTR 2015: Superbike-WM abgehakt, Wilairot willkommen

Von Kay Hettich
Supersport-WM
Simon Buckmaster will sich zwischen Supersport-WM und BSB für 2015 entscheiden

Simon Buckmaster will sich zwischen Supersport-WM und BSB für 2015 entscheiden

Das Supersport-WM-Team von Simon Buckmaster will seit Jahren in die Superbike-WM aufsteigen. Doch 2015 wird es wohl beim bisherigen Engagement mit der 600er Honda bleiben.

PTR-Boss Simon Buckmaster hoffte auf ein stark reduziertes Superbike-Reglement für die Saison 2015, das sich idealerweise dem der Britischen Superbike-Meisterschaft ähneln sollte. Doch dazu kommt es nicht. Statt Einheitselektronik gibt es einen Kostendeckelvon 8.000 Euro – für den Briten eine Mogelpackung.

«Es wird doch so kommen, dass die Werke den Verlust bei der Hardware durch überhöhte Service-Gebühren wieder reinholen werden. Da werden wir nicht so viel sparen», ärgert sich Buckmaster über die neue Regelung. «Deshalb haben wir wir unsere Pläne für die Superbike-WM aufgegeben. Denn nur mit einem üppigen Budget wird man konkurrenzfähig sein können. Ich hoffe ich irre mich, aber ich denke, dass sich die Startaufstellung reduzieren wird. Es ist ein Rückschritt für die Superbike-WM. Meiner Meinung ist das Reglement in der BSB um Welten besser als das in der WM!»

Deshalb läuft 2015 alles auf ein weiteres Engagement von PTR Honda in der Supersport-WM hinaus. Mit seinen diesjährigen Fahrern würde das britische Team gerne weiterarbeiten – vor allem mit dem Thailänder Ratthapark Wilairot, der von einem grossen Sponsor protegiert wird. «Ich bin mit ihm und seinem Sponsor Core bereits in Gesprächen, ich würde sie gerne im Team behalten», bestätigt Buckmaster. «Auch mit Jack Kennedy würde ich gerne weiter zusammen arbeiten. Mit dem Einsatz von Raffaele de Rosa als Teamplayer bin ich sehr glücklich, er hat einen guten Job bei uns erledigt. Bevor ich mit ihm verhandeln kann, muss aber unser gesamtes Budget stehen.»

Aber auch ein Wechsel in die Britische Superbike-Meisterschaft ist noch nicht ganz vom Tisch. «Das wäre kein Rückschritt. Die Zuschauerzahlen stimmen, die TV-Übertragungen sind ordentlich es gibt gute Promotion», gibt der Teamchef zu bedenken.

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