Bremerhaven: Reanimation half nicht mehr – Fahrer tot

Von Rudi Hagen
Strassensport
Stefan Merkens  (1) lag vorn, als sich weit hinter ihm eine Tragödie abspielte

Stefan Merkens (1) lag vorn, als sich weit hinter ihm eine Tragödie abspielte

Ein tragischer Rennunfall überschattete am Pfingstmontag das 59. Fischereihafenrennen in Bremerhaven. Die mehr als 20000 Zuschauer erfuhren erst nach Ende der Veranstaltung vom Tod eines Fahrers.

Es geschah in der Klasse «Superbike Legends: Big Classics». Gleich nach dem Start des mehr als 20 Fahrer großen Feldes kam einer aus den mittleren Reihen nicht recht vom Fleck. Er verkeilte sich kurz mit einem von hinten kommenden Fahrer, kam zu Sturz und wurde von nachfolgenden Teilnehmern überrollt. Insgesamt sechs Fahrer waren hier involviert. Eine Maschine schleuderte in die Strohballen und verletzte vier Zuschauer leicht.

Der überrollte Fahrer, Radio Bremen sprach von «einem 35-Jährigen aus dem Kreis Bohmte», hatte schwerste Kopfverletzungen davongetragen und wurde auf der Strecke vom Rettungspersonal unter der Leitung des Leitenden Rennarztes Dr. Achim Strassner aus Kiel minutenlang reanimiert. Anschließend wurde der Schwerverletzte mit einem Krankenwagen ins Krankenhaus gefahren. Dort konnte ihm aber nicht mehr geholfen werden.

Die Rennen wurden nach einer eineinhalbstündigen Pause, in der die Bahn aufgeräumt und gesäubert werden musste, fortgesetzt. Am Nachmittag sickerte intern durch, dass der Unfall für einen Fahrer tödlich geendet hatte. Das Publikum wurde am Ende der Veranstaltung über den tragischen Ausgang des Geschehens informiert.

Schon vor drei Jahren hatte es beim Fischereihafenrennen einen Rennunfall mit tödlichem Ausgang gegeben.

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