Jeremy Martin (Honda): Totalausfall 2019

Von Thoralf Abgarjan
Supercross
Der zweifache US-Champion Jeremy Martin fällt 2019 komplett aus

Der zweifache US-Champion Jeremy Martin fällt 2019 komplett aus

Wegen eines Bruchs des Lendenwirbels L1, den sich der zweifache US-Champion Jeremy Martin bei seinem schweren Crash in Muddy Creek zugezogen hatte, wird der GEICO-Honda Pilot für das gesamte Jahr 2019 ausfallen.

Der zweifache 250ccm-US-Motocross-Champion, Jeremy Martin, der 2019 wieder für GEICO-Honda engagiert worden war, fällt für die komplette Saison 2019 aus. Er wird weder in der Supercross- noch in der Motocross-Meisterschaft an den Start gehen.

Ursache ist eine erneut notwendig gewordene Operation an seiner Wirbelsäule. 2018 war Martin nach dem Start zum zweiten Lauf von Muddy Creek in der Luft mit einem anderen Fahrer kollidiert und nach der Landung schwer gestürzt. Bei dem heftigen Crash hatte er sich den Lendenwirbel L1 gebrochen.

Dieser Bruch wurde zwar im Juni sofort operiert und stabilisiert, ist aber bis heute nur zu 10% verheilt. Über den Bereich von insgesamt 5 Wirbeln wurde ein Titanblech zur Stabilisierung verschraubt. Die Nachuntersuchung ergab, dass der Heilungsprozess nicht erfolgreich war. Bereits im Januar wird sich Martin erneut operieren lassen müssen.

Für die bevorstehende OP wählte Martin die Steadman Klinik in Colorado, wo auch Ken Roczens Armverletzung behandelt wurde.
«Das ist ein Schlag direkt in die Magengrube», kommentierte Martin seine Situation. Sein Vertrag mit GEICO-Honda begann 2016 und hätte 2019 geendet. Das Team setzt aber weiter auf den 25-Jährigen aus Millville und verlängerte seinen Vertrag um weitere 2 Jahre.

Ab dem dritten Quartal 2019 wird Martin wieder mit dem Training beginnen können. Seine Rückkehr auf die Rennstrecke kann frühestens 2020 erfolgen.

Für GEICO-Honda starten im nächsten Jahr Hunter Lawrence und Christian Craig in der Supercross-Ostküstenmeisterschaft. Chase Sexton und RJ Hampshire starten am 5. Januar 2019 in Anaheim in der Westküstenmeistrschaft.

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