Siegesrausch: Eli Tomac (Honda) siegt auch in Genua

Von Thoralf Abgarjan
Supercross
Eli Tomac gewinnt auch das Supercross von Genua

Eli Tomac gewinnt auch das Supercross von Genua

Die Europatour von Eli Tomac wird zu einer Demonstration der Stärke des US-Stars. Tomac befindet sich derzeit in Topform und gewann in Genua alles, was es zu gewinnen gab.

Mons­ter En­er­gy Su­per­cross in Ge­nua: Eli Tomac befindet sich bei seiner Europa-Tournee weiterhin im Siegesrausch.

Eine Woche nach seinem Triumph als «King of Bercy» in Lille siegte er ebenfalls überlegen in Genua, wenn auch nicht ganz so unantastbar wie vor Wochenfrist, denn sein Rivale Justin Barcia kommt von Lauf zu Lauf immer besser in Fahrt und wurde in Genua zum ernsthaften Siegaspiranten, bevor er nach einem schweren Sturz ins Krankenhaus gebracht werden musste..

Tomac gewann am Ende schließlich jedes Rennen, bei dem er in Genua am Startgatter stand und deklassierte mit Ausnahme von Barcia das gesamte Feld.

Husqvarna-Neuzugang Zach Osborne und der Franzose Christophe Pourcel (Kawasaki), der im zweiten Finale in einen bösen Crash mit Justin Barcia verwickelt war, komplettierten das Podium in Italien. 

Im ersten Finale setzte sich Christope Pourcel zunächst vor Justin Barcia und Eli Tomac an die Spitze, aber die beiden Amerikaner fackelten nicht lange und kassierten den Franzosen. Barcia kämpfte verbissen, um den heranstürmenden Tomac in Schach zu halten. Beide US-Boys enteilten dem Feld und hatten am Ende mehr als 20 Sekunden Vosprung vor dem Drittplatzierten, Christophe Pourcel.

Entscheidend in Genua war eine lange Waschbrettsektion. In der letzten Runde des ersten Finales nahm Tomac den Schwung aus den Whoops mit und überholte Barcia nur wenige Runden vor dem Ziel.

Den Start zum zweiten Finale gewann erneut Pourcel vor Barcia und Tomac. Nach der Kollision zwischen Pourcel und Barcia musste der zweite SX1-Finallauf neu gestartet werden.

Nach dem Neustart ohne den verletzt ausgeschiedenen Justin Barcia, zündete Tomac ein Feuerwerk, gewann den Start und hatte nach der ersten Runde bereits 5 Sekunden Vorsprung vor dem italienischen Lokalmatador Matteo Bonini und Zach Osborne. Am Ende waren es dann überwältigende 33 (!) Sekunden, die Tomac von seinen Verfolgern Osbourne und Pourcel trennten. 3 bis 4 Sekunden nahm Tomac in dieser Phase des Rennens seinen Verfolgern ab!  Pourcel kam kurz vor Ende noch von der Strecke ab und verlor seinen dritten Rang an Micka­el Mus­quin.

Den Start zum  Rennen des Super-Finales gewann zunächst erneut Pourcel vor Tomac. Aber auch in diesem Rennen war Tomac der Pilot, der effektiv und elegant über die Whoop-Sektion ging und den Schwung in die nächsten Kurven mitnahm, um bereits in der Anfangsphase in Führung zu gehen und somit auch das letzte Rennen des Tages in Genua überlegen für sich zu entscheiden.

Gesamtergebnis Mons­ter En­er­gy Su­per­cross Ge­nua:

1. Eli To­mac, USA, Honda
2. Zach Os­bor­ne, USA, Husqvarna
3. Chris­to­phe Pour­cel, FRA, Kawasaki
4. Micka­el Mus­quin, FRA, Kawasaki
5. Mat­teo Bo­ni­ni, ITA, Kawasaki
6. Jus­tin Bar­cia, USA, Yamaha

Su­per­fi­na­le

1. Eli To­mac
2. Zach Os­bor­ne
3. Chris­to­phe Pour­cel

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