ADAC Supercross Cup
SX Dortmund: Die Aussagen des ADAC zu Lynggaards Tod
Der Däne Kasper Lynggaard ist beim Supercross Dortmund tödlich verunglückt. In den Sturz war kein anderer Fahrer verwickelt, der Arzt war sofort zur Stelle. In den Freitagrennen gab es keine Punkte.
Auf einer kurzfristig angesetzten Pressekonferenz gaben Verantwortliche vom gastgebenden ADAC Westfalen weitere Auskünfte zu den tragischen Vorgängen um den beim Supercross in Dortmund tödlich verunglückten Kasper Lynggaard. Horst Helmut Bube, Vorstand Sport im ADAC, sagte: "Wir betrauern den Tod des jungen Fahrers. Man kann niemandem die Schuld geben, die Strecke war nicht zu schwierig. Motorsport ist nicht Schwimmen und ist gefährlich. Wir und die Teams waren einhellig der Meinung, dass die Rennen weitergehen sollen, auch im Sinne von Kasper."
Ottmar Bange, Rennleiter der Veranstaltung in Dortmund, informierte über den Unfallvorgang: "Kasper war allein im Waschbrett unterwegs. Er kam ins Straucheln und ging über den Lenker. Dabei wurde er vom eigenen Motorrad getroffen, der Arzt war nur vier Meter weg von der Unfallstelle. Kasper wurde längere Zeit reanimiert, wir haben alles versucht. Der Hubschrauber stand bereit, kam aber nicht mehr zum Einsatz."
Interessant war auch die Information, dass die Rennen am Freitagabend zwar gewertet werden, es gibt aber keine Punkte. Fahrer, die sich wegen des tödlichen Unfalls nicht in der Lage fühlen, in Dortmund zu fahren, erhalten trotzdem das Antrittsgeld.
Das betroffene Team Yamaha Motor Deutschland AC Motec by MITAS hat für das Rennen vom Freitag alle Fahrer zurückgezogen, verbleibt aber über das Wochenende in Dortmund.
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