Kontroverse um James Stewart: War es Vorsatz?
War der Zwischenfall von Atlanta, der Marvin Musquin (KTM) den Sieg kostete, eine Retourkutsche von James Stewart für den Crash in Anaheim? Hat 'Bubba' die blaue Flagge vorsätzlich missachtet? Was sagen die Beteiligten?
Beim
In der letzten Runde des Finales liefen der Führende, Marvin Musquin, und Ryan Dungey auf Stewart zum Überrunden auf. James Stewart war in der für ihn ungewohnten Situation, dass die blaue Flagge geschwenkt wurde. Stewart blieb aber auf der Ideallinie. Musquin strauchelte, Dungey erbte den Sieg, der Franzose wurde unglücklicher Zweiter.
Nach diesem Zwischenfall wurde spekuliert, Stewart habe mit dieser Aktion Revanche an Dungey üben wollen, eine Retourkutsche für den Zwischenfall in Anaheim.
Was aber sagen die Betroffenen selbst dazu?
Ryan Dungey meinte kurz nach dem Rennen: "Nein, das ist nicht das Level, auf dem wir uns bewegen. Man muss ja auch sehen, dass Marvin und ich fast gleichzeitig zu der Überrundung angesetzt haben. Es war eine schwierige Situation und wir können froh sein, denn die Sache hätte schlimmer enden können."
Marvin Musquin hat dazu eine etwas andere Meinung: "Ich weiß es nicht, ich kann nicht in seinen Kopf schauen, aber Stewart hat sich schon an der Boxengasse umgeschaut und wusste genau, dass wir kommen. Ich war in den Whoops schon an seinem Hinterrad. Er hat die Ideallinie nicht verlassen. So habe ich Speed verloren und den nachfolgenden Triple nicht voll nehmen können. So gesehen war es auch mein eigener Fehler. Stewart ist voll weitergefahren und ich befürchtete, dass er auf mir landet. Deshalb habe ich die Linie gewechselt und dabei die Kontrolle über das Bike verloren. In Atlanta habe ich mit Rang 2 zwar mein bestes Ergebnis erreicht, aber ich weiß, es hätte besser sein können. Eigentlich will ich nichts weiter dazu sagen und Stewart auch nicht allein die Schuld geben."
James Stewart selbst schweigt bislang zum Thema.
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