Classic-TT: Horst Saiger mit 1, Julian Trummer mit 20

Von Helmut Ohner
Tourist Trophy
Horst Saiger auf seiner Fahrt zu Platz 2 bei der Superbike Classic-TT 2018

Horst Saiger auf seiner Fahrt zu Platz 2 bei der Superbike Classic-TT 2018

Erstmals wurden zwei Österreicher für die Superbike Classic-TT gesetzt. Horst Saiger (Kawasaki) darf wie im Vorjahr das Rennen eröffnen, Julian Trummer (Kawasaki) wurde die Startnummer 20 zugeteilt.

Nur die schnellsten 20 Fahrer bekommen bei der Tourist Trophy und der Classic-TT fixe Startplätze zugeteilt. Unabhängig von ihren Trainingszeiten gehen diese Piloten in dieser Reihenfolge ins Rennen. Dieses Jahr wurden für die Superbike Classic-TT erstmals gleich zwei Österreicher in diesen elitären Kreis aufgenommen.

Wie schon im Vorjahr erhielt der Steirer Horst Saiger, der seinen Lebensmittelpunkt allerdings bereits vor vielen Jahren nach Liechtenstein verlegt hat und dort mit einer Schweizerin verheiratet ist, die Ehre, als Erster das Rennen in Angriff nehmen zu dürfen. «Ich kann euch sagen, dass es etwas ganz Besonderes ist, wenn man als Erster zur Startlinie rollt. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, wenn Bray Hill fast jungfräulich vor dir liegt und der Startmann seine Hand auf deine Schulter legt.»

Saiger, der auf einer Egli Vincent 500 auch an der Senior Classic-TT teilnehmen wird, ist auf seiner vom Greenall Racing Team vorbereiteten Kawasaki ZXR750 durchaus zuzutrauen, dass er wie schon 2017 als Dritter und 2018 als Zweiter wieder auf dem Podium stehen wird. «Die beiden letzten Jahre waren sicherlich meine persönlichen Highlights.»

Sich auf der Liste der gesetzten Fahrer zu finden, war für Julian Trummer eine große Überraschung. «Eigentlich sollte ich bei der Classic-TT ja mit der Startnummer 24 starten, allerdings wurde ich diese Woche nochmals angeschrieben und mir wurde mitgeteilt, dass ich nun ein gesetzter Fahrer bin», freute sich der Steirer.

«Eine Startnummer in den Top-20 zu bekommen ist jetzt nichts Wildes, aber für mich ein weiterer Schritt zur Spitze. Wichtig ist, dass ich damit die Möglichkeit erhalte, in allen Trainingssitzungen mit den ganz schnellen Jungs zu starten. Davon verspreche ich mir einiges. Von den Top-Stars kann ich mir sicherlich einiges abschauen.»

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