Formel 1: Ein selten kurioser Unfall

Jochen Rotter: Manx GP statt Tourist Trophy?

Von Helmut Ohner
Die Tourist Trophy muss vorerst warten

Die Tourist Trophy muss vorerst warten

Jochen Rotter muss umplanen. Seine Teilnahme an der diesjährigen Tourist Trophy ist vorerst gestorben.

Die Saisonplanung war ganz auf die Tourist Trophy auf der Isle of Man ausgerichtet. Doch dieser Tage flatterte die Ablehnung seiner Nennung ins Haus. Wegen des unerwartet großen Andranges muss sich der TT-Neuling zumindest noch ein Jahr in Geduld üben. «Vom Veranstalter wurde mir mitgeteilt, dass ich zwar die Kriterien erfülle, aber aufgrund der Nennungsflut heuer nicht berücksichtigt werden könne», kann der Niederösterreicher seine Enttäuschung nicht verbergen.

Über 6500 Euro hatte Rotter im Vorfeld bereits in die Vorbereitung investiert. Über den Jahreswechsel verbrachte er acht Tage auf der Isle of Man, um sich die Tücken des über 60 Kilometer langen Mountain-Kurses genau einzuprägen. Mit jeder Menge Film- und Fotomaterial sowie zahlreichen Notizen bezüglich der Besonderheiten einzelner Streckenabschnitte hatte der 27-jährige ARBÖ-Techniker die Heimreise angetreten, um sich zuhause in jeder freien Minute gewissenhaft dem Streckenstudium widmen zu können.

Damit der Aufwand nicht gänzlich verloren ist, überlegt sich Rotter nun im August am Manx Grand Prix teilzunehmen. «Es wäre eine gute Gelegenheit abseits des Trubels bei der TT im Juni die schwierige Strecke kennenzulernen. Auch die Aussichten auf eine gute Platzierung sind bei dieser Veranstaltung natürlich um einiges besser, obwohl man sich beim Debüt keine übertrieben großen Hoffnungen auf einen der vorderen Ränge machen darf. Ich werde mich auf alle Fälle anmelden und hoffen, dass ich von meinem Arbeitgeber Urlaub bekomme.»

Vorerst gilt es aber, sich auf den Saisonstart am Sonntag nach Ostern zu konzentrieren. Auf dem Slovakiaring kommt es zum ersten Aufeinandertreffen der österreichischen Elite mit den schnellen Fahrern in der Alpe Adria Meisterschaft. In der Supersportkategorie hat sich Jochen Rotter einiges vorgenommen, auch wenn er unter Umständen auf die Testfahrten eine Woche davor verzichten muss. «Am Samstag muss ich auf alle Fälle arbeiten, vielleicht kann ich am Sonntag frei bekommen.»

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