Stewart-Brüder gewinnen 'Red Bull Straight Rhythm'

Von Thoralf Abgarjan
Nach seiner 16-monatigen Dopingsperre verlief das Comeback für James Stewart (Suzuki) perfekt, im Finale setzte er sich knapp gegen Ken Roczen (Suzuki) durch. Malcolm Stewart gewinnt die Lites-Klasse

James Stewart (Suzuki) feierte bei der zweiten Auflage des 'Red Bull Straight Rhythm' in  Pomona, Südkalifornien, sein perfektes Comeback nach seiner 16-monatigen Dopingsperre.

Im ersten Finale musste er kämpfen, um an seinem deutschen Markenkollegen Ken Roczen vorbeizugehen. Der Thüringer erwischte im ersten Aufeinandertreffen gegen Stewart einen ausgezeichneten Start und ging nach den ersten Rhytmussektionen sofort in Führung. Doch in der Waschbrettsektion fand Stewart einen besseren Rhythmus, gekoppelt mit dem notwendigen Vortrieb, um am Deutschen vorbeizugehen.

Im Ziel trennten beide Suzuki-Piloten nur eine halbe Motorradlänge. Im zweiten Finallauf kam Roczen erneut gut aus dem Startgatter heraus, fiel dann aber unvermittelt zurück, nachdem er einen Sprung etwas zu weit genommen hatte.  

Somit ging der Sieg in der OPEN-Klasse wie im Vorjahr an James Stewart. Dritter wurde Ryan Dungey (KTM), der sich im Stechen um Platz 3 gegen Justin Brayton durchsetzte.

James Bruder Malcolm Stewart (Honda) gewann beide Finalläufe gegen Shane McElrath und gewann somit die Lites-Klasse.

«Heute haben wir Geschichte geschrieben», meinte Malcolm Stewart im Ziel. Sein Bruder James ergänzte: «Es fühlt sich so großartig an, nach einer solch langen Pause mit einem Sieg zurückzukommen. Für die Supercross-Saison haben wir noch eine Menge Arbeit vor uns, aber das war schon toll, hier erneut zu gewinnen. Ich danke meinen Fans, die mich während der langen Zeit immer wieder ermuntert haben. Ich habe es für euch getan» 

Das 'Red Bull Straight Rhythm' im Video.

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