MotoAmerica: Cameron Beaubier (Yamaha) holt auf

Von Andreas Gemeinhardt
MotoAmerica Superbike
Cameron Beaubier gewann beide Rennen auf dem Sonoma Raceway

Cameron Beaubier gewann beide Rennen auf dem Sonoma Raceway

Yamaha-Pilot Cameron Beaubier krönte seine ausgezeichnete Vorstellung beim siebten Meeting der US-Superbike-Meisterschaft MotoAmerica auf dem Sonoma Raceway mit einem Doppelsieg.

Cameron Beaubier beendete bereits im ersten Lauf der US-Superbike-Meisterschaft MotoAmerica auf dem Sonoma Raceway die Siegesserie von Toni Elias (Suzuki) und gewann auch das zweite Rennen am späten Sonntagabend ganz souverän. Damit rückt der 24-jährige Yamaha-Pilot auf den zweiten Platz der US-Superbike-Gesamtwertung nach vorne.

Elias landete erneut auf dem zweiten Rang vor Joshua Hayes (Yamaha), Mathew Scholtz (Yamaha) und Jake Lewis (Suzuki). Roger Hayden wurde im ersten Lauf von Joshua Herrin abgeräumt und brachte nach einem Sturz seine Yoshimura-Suzuki auch im zweiten Rennen nicht in das Ziel. Damit musste der Bruder des verstorbenen MotoGP-Champions Nicky Hayden einen empfindlichen Rückschlag im Titelkampf einstecken.

«Ich absolut glücklich, wie dieses Wochenende verlaufen ist», freute sich Beaubier, der nun insgesamt 23 Siege in der US-Superbike-Meisterschaft feiern konnte. «Wir veränderten noch einige Kleinigkeiten, um eine bessere Balance zu haben, aber der wichtigste Schritt gelang uns beim Feintuning der Elektronik, mit der wir in dieser Saison öfter ein paar Probleme hatten.»

«Heute war es nicht ganz so einfach, wie am Samstag. Als Joshua Herrin und Roger Hayden in der ersten Runde direkt hinter mir stürzten, konnte ich dem Feld davoneilen und damit war eine frühe Vorentscheidung gefallen. Heute lief es erneut ausgezeichnet und so konnte ich Toni wiederum bezwingen. Nun freue ich mich auf die Rennen in Pittsburgh und ich sehe keinen Grund, warum ich dort nicht auch siegfähig sein sollte.»

Elias reist trotz der Niederlage mit einem komfortablen Vorsprung von 70 Punkte auf Beaubier zu den noch verbleibenden drei Runden nach Pittsburgh, New Jersey und im Barber Motor-Sports Park. «Nach dem ersten Rennen dachte ich mir: ‚Du hast nichts zu verlieren‘ und ließ mir den Supersoft-Dunlop-Reifen montieren, anstelle der Extrasoft-Pneus», erklärte der ehemalige Moto2-Weltmeister.»

«Der Reifenpoker hat perfekt geklappt, ich konnte schnell von der neunten Position auf den zweiten Platz nach vorne düsen. Danach wollte ich Beaubier folgen, ohne Fehler zu machen, aber was er heute hier gezeigt hat, war nicht zu schlagen. Natürlich wollte ich gewinnen, aber immerhin ist auch der zweite Platz für die Gesamtwertung sehr wichtig. Für meinen Teamkollegen Roger Hayden tut es mir sehr leid, dass er hier zweimal punktelos blieb.»

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