Estering: Viel Schotter, viel Leitplanke, unheimlich

Von Toni Hoffmann
World Rallycross
Mittendrin: Max Pucher

Mittendrin: Max Pucher

Auf dem klassischen Estering im Norden Deutschlands trifft das World RX Team Austria nächste Woche auf einen Rallycross-Kurs der alten Schule, Max Pucher und Manfred Stohl fahren gut gerüstet zum WM-Lauf in Buxtehude.

Eine Strecke, mit der noch keiner aus dem World RX Team Austria persönlichen Kontakt hatte, wartet am nächsten Wochenende auf Manfred Stohl, Max Pucher und deren Crew. Der Estering im deutschen Buxtehude ist vom 19. bis 21. Juni die fünfte Station der Rallycross-Weltmeisterschaft 2015 und eine der wenigen ur-klassischen RX-Strecken im WM-Kalender.  

Teamchef Pucher: «Da erwartet uns noch ein Rallycross-Kurs des alten Stils – sehr eng, sehr viel Schotter, sehr viele Leitplanken. So wie alle anderen Strecken ist auch der Estering Neuland für uns. Aber egal wo, wir haben uns bis jetzt auf alle Gegebenheiten sehr gut einstellen können.» Drei Semifinaleinzüge in bisher vier Rennen durch Manfred Stohl machen den wackeren rotweißroten WM-Vertretern auch Mut für ihren Auftritt nahe Hamburg im Norden Deutschlands.

Gesteigertes Selbstbewusstsein verleiht aber auch eine starke Performance von Max Pucher letztes Wochenende beim zur österreichischen Meisterschaft zählenden Rallycross-Lauf im ungarischen Nyirad. Auf dem dortigen Areal, das immerhin von Rallycross-Weltmeister Petter Solberg mit dem Attribut «Die coolste RX-Strecke in Europa» geadelt wurde, erreichte der Hinterbrühler nach zwei Vorlaufsiegen gegen starke Konkurrenz das Semifinale. «Dort bin ich auf Rang drei, also einem Finalplatz liegend leider ausgerutscht und dann als Vierter ganz knapp ausgeschieden. Aber das war trotzdem ein super Wochenende für mich. Unser Ford Fiesta ist tipptopp, hat einen genialen Speed und nicht das kleinste Problem gemacht. Schon im Hinblick auf den Estering haben wir alle Setups und alle Einstellungen testen können. Jetzt fahre ich übermorgen am Sonntag beim Staatsmeisterschaftslauf im steirischen Greinbach noch auf Sieg, dann sind wir für Buxtehude wohl endgültig gerüstet.»

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